17 Jan 2018

I.Q.Z Safety-Scan zur Gleichstellung nach dem neuen AÜG schafft Sicherheit

Keine Kommentare Beratung, Wissen, Zukunft

Das neue AÜG schreibt vor, dass im Januar 2018 erstmalig überlassene Mitarbeiter/innen gleichgestellt werden müssen. Falsche Umsetzung der Gleichstellung hat empfindliche Sanktionen (hohe Bußgelder) zur Folge. Neben unseren erfolgreichen Seminaren und Workshops bieten wir auch praktische Unterstützung. Deshalb prüfen wir nach erfolgten ersten Gleichstellungs-Abrechnungen, ob Bußgeld-Risiken in Ihrem Unternehmen bestehen. Mögliche Fehler werden umgehend beseitigt und ziehen sich nicht über viele Monate hin. Außerdem prüfen wir, ob die Offenlegungspflicht korrekt umgesetzt wurde und einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörde standhält. 

Durch regelmäßigen Dialog mit  Prüfern der Aufsichtsbehörde sind wir immer auf dem neusten Stand. Anfragen und Beauftragungen bitte an safety-scan@iq-z.de richten.

11 Jan 2018

Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung in der Zeitarbeit

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Das I.Q.Z Projekt BEST RATED COMPANIES wurde zum Jahresende 2017 abgeschlossen.  Unternehmen der Branche  konnten sich freiwillig  einer Bewertung durch ihre externen Mitarbeiter/innen stellen. Parallel fand eine anonyme Mitarbeiterbefragung (mit den gleichen Fragen) online statt. Beide Projekte wurden inzwischen ausgewertet.

Mit knapp 3.000 Teilnehmern ist ein repräsentatives Ergebnis für die Branche zu verzeichnen. Die beiden Umfragen beleuchten die Qualität der Disposition und Personalarbeit in den Unternehmen aus Sicht der externen Mitarbeiter/innen. Es geht um die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen. Bei der anonymen Online-Befragung sind nur knapp 33 % % der Befragten mit ihrem Arbeitgeber zufrieden. Deutlich anders sieht es im BRC-PROJEKT aus. Hier sind knapp 89 % mit ihren Arbeitgeber zufrieden. Dieser signifikante Unterschied wird bei der Beantwortung der Frage nach der „Weiterempfehlung seines momentanen Arbeitgebers“ noch deutlicher. Während im BRC-Projekt über 87% ihren Arbeitgeber weiter empfehlen wollen, sind das in der anonymen Umfrage etwas über 25%.

Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie hier

 

30 Dez 2017

Gesetzliche Gleichstellung korrekt und ohne Risiko umgesetzt

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I.Q.Z – Beratung intelligent und sicher

Immer wieder taucht die Frage auf: Wer ist der vergleichbare Stammarbeitnehmer des Kunden. Im AÜG ist klar geregelt, wer gemeint ist: Es ist immer der neu eingestellte Stammmitarbeiter gemeint. Dies wird in der Geschäftsanweisung (GA) der BA nochmals deutlich definiert.

Zitat GA 8.1.5 auf Seite 80: Die gesetzliche Regelung verlangt, dass dem Leiharbeitnehmer die Arbeitsbedingungen zustehen, die ihm bei einer direkten Einstellung beim Entleihbetrieb zukommen würden, Wartezeiten sind einzuhalten.“

Fälschlicherweise wird in manchen „Empfehlungen“ bei der Gleichstellung nur auf das Arbeitsentgelt des Stammarbeiters Bezug genommen. Die Urlaubstage würden somit nicht berücksichtigt. Urlaubstage gehören zwar nicht zum Arbeitsentgelt, aber die gesetzliche Gleichstellung ist definiert als Summe aus Arbeitsentgelt und Arbeitszeit. Auch dies ist eindeutig in der Geschäfts-anweisung der BA beschrieben und wird von der BA bei der Prüfung der Gleichstellung berücksichtigt. 

Zitate GA 8.1.2 auf Seite 79: „Die wesentlichen Arbeitsbedingungen sind insbesondere Arbeitsentgelt und Arbeitszeit (einschließlich Überstunden, Pausen, Ruhezeiten, Nachtarbeit, Urlaub, arbeitsfreie Tage).“

Vermeiden Sie hohe Bußgelder und setzen Sie nicht Ihre Erlaubnis aufs Spiel. 

08 Dez 2017

Verwirrung bei der Gleichstellung nach 15 Monaten?

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Im AÜG wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass der überlassene Mitarbeiter dem vergleichbaren Stammmitarbeiter vom ersten Einsatztag gleichgestellt wird. Dabei ist auf das gesamte Arbeitseinkommen eines neu eingestellten Stammmitarbeiter (gleiche Tätigkeit / Qualifikation) beim Kundenbetrieb abzustellen.Den wenig aussagekräftige Begriff „Equal Pay“ sollte man vermeiden, da dieser Begriff verschiedene Interpretationen auslöst.

Das AÜG läßt tarifliche Definitionen als Ausnahmen zu. Im Unterschied zur gesetzlichen Gleichstellung spricht man hier von tariflicher Gleichstellung.

Bei den Branchenzuschlagstarifverträgen haben die jeweiligen Tarifpartner vereinbart, dass den Personaldienstleistern ein Vergleichslohn (neu eingestellter Mitarbeiter) für die jeweilige Qualifikation und Tätigkeit seitens des Kunden mitgeteilt wird. Auf Wunsch des Kunden kann dieser um 10 % gekürzt werden. Das wird umgangssprachlich als Deckelung bezeichnet. Dieser um 10 % gekürzte Vergleichslohn wird Referenzlohn genannt und dient als Obergrenze für die Bezahlung von Branchenzuschlägen plus Stundenlohn eines überlassenen Mitarbeiters.

Bis zum Ende des 15. Einsatzmonats kann diese Kürzung von 10% (bzw. Deckelung) in Anspruch genommen werden. Die jeweiligen Tarifpartner bei den Branchenzuschlagstarifen haben ab dem 16. Einsatzmonat einen Wert als Aufschlag für die jeweiligen Zeitarbeitstariflöhne festgelegt, den sie als Entgeltgleichstellung im Sinne des AÜGs erachten. Eine Deckelung wie in den ersten 15 Einsatzmonaten ist nicht mehr gestattet.

Da die tarifliche Gleichstellung nur die Ausnahme von der gesetzlichen Gleichstellung ist, wird den Kunden der Zeitarbeit die Möglichkeit eingeräumt, zwischen der gesetzlichen und der tariflichen Gleichstellung zu wählen. Das kann dazu führen, dass auf die tarifliche Gleichstellung verzichtet wird und die gesetzliche Variante seitens des Kunden gewählt wird. Dies wird fälschlicherweise und irreführend als „Deckelung“ bezeichnet. Uns liegen sowohl Fälle vor, in denen die Werte einer gesetzlichen Gleichstellung sowohl oberhalb als auch unterhalb der tariflichen Gleichstellung liegen. Liegen die Werte oberhalb der tariflichen Gleichstellung kann man nicht von „Deckelung“ wie bei den Branchenzuschlägen in der ersten 15 Monaten sprechen.

Weiter Infos zur korrekten Anwendung des neuen AÜGs finden Sie in unserer Infothek

02 Dez 2017

Richtige Berechnung der gesetzlichen Gleichstellung

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Welche Bestandteile alle zur gesetzlichen Gleichstellung gehört, darüber  „geistern“ eine Vielzahl von Meinungen in  der Branche herum. Teilweise werden falsche Berechnung verbreitet und wesentliche Element der Gleichstellung nicht berücksichtigt. Wird diesen falschen „Ratschlägen“ gefolgt, können bei Aufdeckung durch die Prüfbehörde Sanktionen bis zu 500.000,00 € kaum vermieden werden.  Gegebenenfalls ist auch die  Erlaubnis zur Überlassung in Gefahr.

Wer das alles nicht aufs Spiel setzen möchte, der sollte sich an der  Gleichstellungsdefinition in der Geschäftsanweisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) halten; denn die Prüfer der BA prüfen exakt nach der Geschäftsanweisung. Die Infos zur korrekten Berechnung der gesetzlichen Gleichstellung finden Sie in unserer Infothek.

07 Nov 2017

Die Gleichstellungswerte ab dem 16. Einsatzmonat in den BZ-Tarifen der Verbände

Keine Kommentare Tarife, Verantwortung, Wissen

Im AÜG ist geregelt, dass die Verbandstarife auch ohne Verbandsmitgliedschaft von Zeitarbeitsfirmen in Bezug genommen werden können. Dazu ist es notwendig, dass auch die Informationen frei zugänglich sind und nicht als „closed shop“ nur für Verbandsmitglieder zur Verfügung stehen. Manchmal wird der Zugang zu diesen Informationen – wie auch andere Anwendungsinformationen zum neuen AÜG – als „Verbandsmehrwert“ verkauft, wohl wissend, dass praxisbezogene   Infos auch anderweitig zu beziehen sind.

Wir  bieten  eine Zusammenfassung der Gleichstellungswerte der einzelnen Branchen (ab dem 16. Einsatzmonat) und einen Zugang zu den neuen Texten der iGZ /BAP Branchenzuschlagstarife in unserer Infothek:

http://www.iq-z.de/?page_id=2945

Registrieren und informieren Sie sich kostenlos und ohne Mitgliedschaft!

31 Okt 2017

Schlechter Rat kann teuer werden

Keine Kommentare Beratung, wirtschaftlicher Erfolg

Die umfangreichen Änderungen des AÜGs sind seit dem 01.04.2017 umzusetzen. Die korrekte Form der Konkretisierung der Überlassung zu Beginn eines Auftrages wurde schon in diesem Jahr von der Aufsichtsbehörde (Bundesagentur für Arbeit) geprüft und hat dazu geführt, dass einigen Unternehmen trotz vermeintlich guter Beratung wegen massiver Verstöße gegen die offene Überlassung die Erlaubnis entzogen wurde.

Ab dem 01.01.2018 steht in vielen Bereichen die Gleichstellung an. Auch dann, wenn für Kundenbetriebe Branchenzuschlagstarife gelten aber in den ersten 6 Einsatzwochen (ab dem 01.04.2017) keine erste Annäherung an die Gleichstellung im Kundenbetrieb erfolgt ist.

Falsches Handling bei der Gleichstellung kann zu Bußgeldern bis zu 500.000 € und ggf. zum Entzug der Erlaubnis führen.

Unser Workshop „Sichere Umsetzung des neuen AÜGs“ hilft Ihnen, Risiken für Ihr Unternehmen zu vermeiden.

Zum Workshop

23 Okt 2017

Kompakter, praxisorientierter Leitfaden zum neuen AÜG

Keine Kommentare Beratung, Tarife, Wissen

46 erfolgreiche Seminare und Workshops hat die I.Q.Z zu den gesetzlichen Neuregelungen des AÜGs sowie den Tarifanpassungen bei den Branchenzuschlagstarifen veranstaltet. Die essentielle Zusammenfassung können Sie in der Infothek unserer Homepage finden (Praxisinfo 1). Registrieren Sie sich für die Infothek und sichern sich somit den Zugang zu aktuellen Informationen.

10 Okt 2017

Übersicht der Gleichstellung bei Branchenzuschlägen VGZ und TQZ

Keine Kommentare Beratung, Tarife

Branchenzuschläge verlängern die Einsatzzeiten und vereinfachen die Handhabung erheblich. Die Tarifgemeinschaft der Verbände BAP/iGZ mit dem Verhandlungsführer Thomas Bäumer und die  Tarifgemeinschaft TQZ mit dem Verhandlungsführer Norbert Fuhrmann haben die abgeschlossenen Branchenzuschlagstarife dem neuen AÜG angepasst.

Übersicht wann die ersten Gleichstellungstermine erreicht werden.

BZ Tarif für Branche BAP / iGZ ab tarifplus+ ab
M + E – Industrie 1. Januar 2018 1. April 2018
Holz + Kunststoffindustrie 1. Januar 2018 1. Juli 2018
Textil + Bekleidungsindustrie 1. Januar 2018 1. Juli 2018
Chemische Industrie 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Kunststoffverarbeitungsindustrie 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Kautschukindustrie 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Kali und Salz 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Papiererzeugung 1. Juli 2018 1. Januar 2018
Papierverarbeitung 1. Januar 2018 1. Januar 2018
Druckindustrie 1. Januar 2018 1. Januar 2018
KFZ-Handwerk Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Metallbau-Handwerk Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Gas / Wasser / Heizung Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Tischlereien Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Elektrohandwerk Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Stahlnahe Dienstleistungen Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
04 Okt 2017

Tarifverhandlungen unter Zeitdruck sind selten erfolgreich

1 Kommentar Tarife, Verbände, wirtschaftlicher Erfolg

Auf den „letzten Drücker“ – kurz vor dem Auslaufen der Verträge – hat die Tarifgemeinschaft VGZ der Verbände BAP/iGZ noch Anpassung der Tarife an das neue AÜG erreicht.  Es war fast ein Jahr Zeit, um die Tarife über Branchenzuschläge (BZ) an das neue AÜG anzupassen.  Erfahrungsgemäß sind Verhandlungen unter Zeitdruck selten erfolgreich. Das zeigen einige erzielte Ergebnisse: 

Bei den BZ-Verträgen (z.B. M+E, Holz-Kunststoff, Textil und Bekleidung) wurde auf Druck der IG Metall die erstmalige Gleichstellung (ab 16. Einsatzmonat) auf den 01.01.2018 vorverlegt. Die Verhandler der Tarifgemeinschaft TQZ (tarifplus+)  agierten professionell und  ohne Zeitdruck. Ihr Ergebnis: Bei den BZ-Tarifen in der Holz/Kunststoff- und Textil- und Bekleidungs-industrie wurde die erstmalige Gleichstellung zum 01.07.2018 und in der M+E Industrie zum  01.04.2018 mit der IG Metall tariflich vereinbart.