31 Okt 2016

In-Haus-Seminare zum neuen AÜG

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norbertAls Compliance- und Tarifexperte ist es mein Anliegen, die korrekte Umsetzung des neuen AÜGs verständlich und praxisgerecht zu vermitteln. Dies ist das Thema meiner Seminare 2016/2017.

Die heutige Zeitarbeit gestaltet sich vielfältig. Aus diesem Grund biete ich halbtägige In-Haus-Seminare an, um den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Unternehmen Rechnung zu tragen. Die praxisnahe Einbindung der neuen juristischen Regelungen in das Alltagsgeschäft steht dabei immer im Fokus. Neben der rechtskonformen Umsetzung, werden die Risiken von Fehlanwendungen, sowie die Möglichkeiten und Grenzen der tariflichen Öffnungsklauseln beim Equal Pay und der maximalen Überlassungszeit betrachtet.

Auf Wunsch informiere ich auch auf Ihrer Kundenveran-staltung Ihre Geschäftspartner. Dabei dürften die Infor-mationen zu den neuen Regelungen beim Werkvertrag für Ihre Kunden für deren Risikobeurteilung wichtig sein.

Für weitere Informationen und Terminvereinbarung sprechen Sie mich gerne an:

Email: n.fuhrmann@iq-z.de   –  Tel: 02226 83 700 46

19 Okt 2016

Ergebnis der Anhörung zur Änderung des AÜGs

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Der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales hat nach der Anhörung der Sachverständigen und Branchenvertreter von IGZ und BAP am 17.10.2016 drei Änderungsanträge zum Gesetzentwurf beschlossen (siehe hier)

  1. Anpassung des § 611 a an die Systematik des BGB
  2. Veränderung des „Widerspruchsrechts“ bei Scheinwerkverträgen und Überschreitung der maximalen Überlassungszeit im Sinne des §613 a um zukünftigen Missbrauch zu vermeiden.
  3. Verlegung des Inkrafttreten auf den 01.04.2017

Die  I.Q.Z  hat seit November 2015 immer wieder in Interviews, Publikationen und Handlungsempfehlungen (siehe als Beispiel http://ow.ly/BAQN305k73O) die Entwurfsregelung zum Widerspruchsverfahren als „Einfallstor für Missbrauch“ kritisiert und aufgefordert, dies zu ändern. Einige Experten in der Anhörung haben diese Auffassung untermauert. Mit diesem Hintergrund soll das Gesetz an der Stelle noch geändert werden.

Im Wesentlichen folgen die Änderungen den Handlungsempfehlungen des von Norbert Fuhrmann (GF der I.Q.Z) initiierten  Forums „Faire Zukunftslösungen für Flexibilität in der Wirtschaft“ aus 2014.

Die Forderungen und Änderungswünsche der Verbände BAP und IGZ (EP-Definition, zur Überlassungshöchstdauer, weniger Sanktion, etc.) sind im Änderungsantrag des Ausschusses nicht berücksichtigt worden.

10 Okt 2016

Tarif oder EqualTreatment – Entlohnung neu eingestellter Mitarbeiter/innen ab 01.01.2017?

Keine Kommentare Beratung, Tarife, Wissen

Sind Tarifverträge gekündigt, dann befinden Sie sich in der Nachwirkung. Dies gilt für alle bestehenden Arbeitsverhältnisse. Im Nachwirkungszeitraum neu eingestellte Mitarbeiter/innen fallen nicht unter die Nachwirkungen, müssen also nach den gesetzlichen Vorgaben entlohnt werden. Dies ist – trotz mancher gegenteiliger Auffassen – seit etlichen Jahren die geltende Rechtsprechung des BAG.

Die Situation bei BAP und IGZ:

Entgelt- und Entgeltrahmen-TV zum 31.12.2016 gekündigt. Wird bis zum Jahresende ein neuer Abschluss getätigt, so richten  sich alle alten und neuen Arbeitsverträge nach diesem neuen Abschluss.  Gibt es keinen neuen Tarifabschluss zum 01.01.2017, so müssen bei allen Neueinstellungen die Vergütung nach dem gesetzlichen Gleichstellungsgrundsatz erfolgen (alle Brutto-vergütungsbestandteile insbesondere Urlaubsentgelt, Entgeltfortzahlung, Sonderzahlungen, Zulagen und Zuschläge sowie vermögenswirksame Leistungen), faktisch ein Equal Treatment. Geschieht das nicht, kann es die Erlaubnis und damit die Geschäftsgrundlage  kosten.

Die Situation bei der Tarifgemeinschaft TQZ:

Beim  tarifplus+ sind keine Tarifverträge gekündigt, also es gibt keine Nachwirkung. Bis zu einem Neuabschluss, gelten die bestehenden Tarifverträge.

Fazit: Die BAP/IGZ – Verhandler stehen unter einem gewissen Zeitdruck. Die Anwender des tarifplus+ können beruhigt den neuen Abschluss abwarten. Link zu  tarifplus+

23 Sep 2016

Kritik an einer fehlenden „Equal-Pay“-Definition beim neuen AÜG

1 Kommentar Politik, Tarife

nf kleinIn Bezug auf die Gleichstellung (Schlagwort „Equal Pay“ oder „Equal Treatment“) wird der Gesetzentwurf zur AÜG-Änderung dahingehend kritisiert, dass er „Equal Pay“ nicht klar definiert.

Der Gesetzentwurf definiert zwar nicht das Schlagwort „Equal Pay“ aber eindeutig  das Prinzip der Gleichstellung (ohne die Erwähnungen o.g. Schlagworte) und bezieht sich dabei auf BAG-Urteile (z.B. BAG 5AZR 1046/2 vom 19.02.2014 oder BAG 5AZR 254/13 vom 24.09.2014). „Maßgebend sind daher sämtliche auf den Lohnabrechnungen vergleichbarer Stammarbeit-nehmerinnen und Stammarbeitnehmer des Entleihers ausgewiesene Bruttovergütungsbestandteile…insbesondere Urlaubsentgelt, Entgeltfortzahlung, Sonderzahlungen, Zulagen und Zuschläge so- wie vermögenswirksame Leistungen.“ Sachbezüge können als Wertausgleich bezahlt werden (Quelle: Bundesdrucksache 18/9232 Seite 23).

Hilfsweise eröffnet das Gesetz  bei tarifgebunden Unternehmen die Möglichkeit, tarifvertraglichen Regelungen des für den Entleihbetrieb gültigen Tarifvertrags als Berechnungsbasis zu nehmen.  Weiterlesen

12 Aug 2016

In Folge der bislang festgestellten Verstöße steigt der Prüfungsdruck

Keine Kommentare Beratung, wirtschaftlicher Erfolg

In vielen Regionen zeichnet sich Zeitarbeit durch einen starken Preiswettbewerb mit sinkenden Margen aus. Das geht offensichtlich auch zu Lasten der extern Beschäftigten, wie die BA als Aufsichtsbehörde in den letzten 7 Jahren festgestellt hat. Über 13.700 AÜ-Erlaubnisinhaber haben gegen Gesetze und Tarife verstoßen. Die meisten Fehler wurden bei der Durchschnittsberechnung (Urlaub, Krankheit) sowie bei der Bezahlung von Feiertagen und Branchenzuschlägen festgestellt. Diese wurden durch falsche, nicht gesetzeskonforme „Empfehlungen“ oder durch nicht korrekt arbeitende Software verursacht.

In der Zwischenzeit nimmt der Prüfungsdruck der BA als Aufsichtsbehörde zu. Auch die Rentenversicherung hat ihren Fokus auf die von der BA festgestellten Verstöße gerichtet. Dabei wird das von der I.Q.Z entwickelte Tool zur Prüfung der Korrektheit der Durchschnittsberechnung eingesetzt.

Folgen der Falschberechnung sind hohe Nachzahlungen, empfindliche Bußgelder und möglicherweise der Verlust der AÜ-Erlaubnis.

Was ist zu tun?

Das eigene Compliance-Risiko sollte nachhaltig gesenkt werden. Zudem ist es vorteilhaft, Kundenbetrieben glaubhaft zu dokumentieren, dass Gesetze und Tarife korrekt von Ihnen als Dienstleister eingehalten werden.

Hier hilft das nach einem externen Audit verliehene anerkannte Qualitätssiegel faire Zeitarbeit.

Durch den Check der I.Q.Z werden u.a. alle relevanten Prüfkriterien der BA abgedeckt. Die Erfahrungswerte der letzten 8 Jahre belegen, dass ein positives Audit der I.Q.Z Sicherheit für BA-Prüfungen garantiert.

05 Aug 2016

Abgrenzung der Tarifzuständigkeiten in der „Kontraktlogistik“ hat zukünftig Auswirkungen auf die Anwendung der Branchenzuschlagstarife

Keine Kommentare Beratung, Tarife

Die IG Metall und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben seit Anfang des Jahres 2016 die Tarifzuständigkeit für Unternehmen der industriellen Kontraktlogistik geklärt. Und zwar in den Branchen Automobil- und Fahrzeugbau, Stahl, Luft- und Raumfahrt sowie Schiffbau.

Die IG Metall ist demnach zuständig:

  • wenn ein Kontraktlogistiker seine Tätigkeit auf dem Werksgelände eines Betriebs erbringt, der in den Organisationsbereich der IG Metall fällt .
  • wenn ein Kontraktlogistiker seine Tätigkeit zu mehr als 75 Prozent für einen Endkunden erbringt, der in den Organisationsbereich der IG Metall fällt.
  • wenn bei einem Kontraktlogistiker produktive Tätigkeiten (Fertigung, Montage) mehr als 50 Prozent der Gesamttätigkeiten ausmachen.

Verdi ist zuständig:

  • wenn ein Kontraktlogistiker mehrere Endkunden bedient und keiner von ihnen einen Anteil von 75 Prozent erreicht (Ausnahme: Fertigung/Montage mehr als 50 Prozent).
  • wenn ein Kontraktlogistiker ausschließlich logistische Tätigkeiten erbringt und gegenüber dem Kunden nicht weisungsgebunden ist.

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21 Jul 2016

Bericht der Bundesagentur für Arbeit zur Zeitarbeit – Stand 31.12.2015

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BaGestiegene Beschäftigungszahlen – sonst in der Beurteilung der Branche keine Änderungen.

Die Fakten:

  • Im Dezember 2015 waren 951.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungs-pflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt.
  • Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamt-beschäftigung liegt bei knapp 3 Prozent.
  • Leiharbeitnehmer arbeiten häufiger in Tätigkeiten, die mit einem niedrigen Anforderungs-niveau verbunden sind. Mehr als jeder Zweite übt eine Helfertätigkeit aus.
  • Die Mehrzahl der Zeitarbeitnehmer ist männlich und überwiegend jung. Personen ohne Berufsabschluss sind anteilig deutlich häufiger vertreten als bei den Beschäftigten insgesamt. Auch der Ausländeranteil ist in der Zeitarbeit höher.
  • Im zweiten Halbjahr 2015 wurden 691.000 Beschäftigungsverhältnisse neu abgeschlossen und 717.000 beendet. Gut jeder Fünfte (20 %) neue Leiharbeitnehmer war zuvor ein Jahr oder länger ohne Arbeit oder noch nie zuvor beschäftigt.
  • Mehr als die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten.
  • Die hohe Dynamik der gesamten Zeitarbeitsbranche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden.
  • Die Nachhaltigkeit von Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit ist niedriger als im Durchschnitt über alle Branchen. Nach sechs bzw. zwölf Monaten sind knapp 60 Prozent der Arbeitslosen, die aus Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung in der Zeitarbeit aufgenommen haben, sozialversicherungspflichtig beschäftigt (nicht immer im gleichen Betrieb).
  • Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt über alle Branchen erzielten Entgelten.
(Quellehttp://ig-zeitarbeit.de/system/files/2016/16-07-07_zeitarbeitsbroschuere.pdf)
13 Jul 2016

Umfrage unter den extern Beschäftigten der Zeitarbeit 2016

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Firmenbezogene vs. anonyme Online -Umfrage

Auch 2016 wurde die ein Spotlight auf die Branche geworfen. Jeder Personaldienstleister in Deutschland, der überwiegend Zeitarbeit betreibt und eine Bewertung durch die eigenen externen Mitarbeiter/innen nicht scheute, konnte an der Umfrage zur Bewertung des Arbeitgebers durch die externen Beschäftigten (BRC – BEST RATED COMPANIES) teilnehmen. Parallel wurde eine anonyme Online-Befragung mit gleichen Fragen durchgeführt. Beide Projekte zeichnen mit über 3.000 teilnehmenden extern Beschäftigten ein durchaus repräsentatives Bild der Zeitarbeitsbranche.

Die beiden Umfragen beleuchten die Qualität der Disposition und Personalarbeit in den Unternehmen aus Sicht der externen Mitarbeiter/innen. Es geht um die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen. Bei der anonymen Online-Befragung sind nur knapp 29 % der Befragten mit ihrem Arbeitgeber zufrieden. Deutlich anders sieht es im BRC-PROJEKT aus. Hier sind über 84 % mit ihren Arbeitgeber zufrieden und nur 4,6 % sehen ihre Arbeitgeber nicht positiv. Dieser signifikante Unterschied wird bei der Beantwortung der Frage nach der „Weiterempfehlung seines momentanen Arbeitgebers“ noch deutlicher. Bei der Online-Befragung entschieden sich knapp 61 % der Befragten ihren Arbeitgeber keinesfalls weiter zu empfehlen. Beim BRC – Projekt würden knapp 90 % ein Arbeitsverhältnis mit ihrem Unternehmen empfehlen.

Beim BRC-PROJEKT wurden Unternehmen mit einer durchschnittlichen Positivbewertung von über 80 % mit 5 Sternen ausgezeichnet. Bei mehr als 70 % (60 %) gab es 4 (3) Sterne. Zieht man Parallelen mit dem Compliance-Report, so sind die Ergebnisse der Umfrage nachvollziehbar.

Die gesamte Auswertung des BRC-Projektes finden Sie hier. 

23 Jun 2016

LEIHARBEIT UND WERKVERTRÄGE – „DER GESETZENTWURF IST EIN FEHLWURF!“

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Norbert Fuhrmann im exklusiven Interview mit der G.I.B. Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH einer Gesellschaft des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales  der Landesregierung NRW.

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Herr Fuhrmann, die Bundesarbeitsministerin sieht in dem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf den entscheidenden Schritt, um Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen einzu-dämmen. Ist der Gesetzentwurf wirklich der große Wurf?

N. F. : Gemessen an den Zielen, Missbrauch bei Zeitarbeit und Werkvertrag zu verhindern, ist der Gesetzentwurf ein Fehlwurf. Der Begriff „Zeitarbeit ist vorübergehend“ sollte z.B. definiert werden. Was ist herausgekommen? Zwar wechseln die eingesetzten Personen nach 18 Monaten, aber über Jahre kann Zeitarbeit als preiswerte Alternative eingesetzt werden.

Auch die Erhöhung der Tarifbindung bei den Entleihunternehmen durch den Anreiz, Einsatzzeitverlängerungen über 18 Monate hinaus nur per Tarifvertrag regeln zu können, ist aufgegeben worden, da nun auch nicht tarifgebundene Entleihunternehmen sich an tarifliche Regeln zur Verlängerung „anhängen“ dürfen. Andererseits werden bestehende und gut funktionierende tarifliche Regelung zwischen Tarifpartnern der Zeitarbeit zur Einsatzzeit zum Nachteil der betroffenen Beschäftigten ignoriert bzw. ausgehebelt.

F.A. Wird es mit dem Gesetz gelingen, den Missbrauch von Werkverträgen zu verhindern?

N.F.: Genau das Gegenteil ist der Fall. Es kann zwar die Überlassungserlaubnis als Schutz vor Illegalität bei Scheinwerkverträgen nicht mehr „hervorgezaubert“ werden, aber die Auftraggeber von Scheinwerkverträgen werden besser vor den Folgen der illegalen Arbeitnehmerüberlassung durch das Widerspruchsrecht des Mitarbeiters (will keinen Wechsel zum Auftraggeber) geschützt. Während früher bei illegaler Überlassung automatisch ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher/Auftraggeber entstand und die Differenz zu den betrieblichen Löhnen + plus SV-Beiträgen nachgezahlt werden musste, ist durch das Widerspruchsrecht des im Scheinwerkvertrag Beschäftigten nun das Risiko für den Auftraggeber stark reduziert worden.

In der Praxis werden bei Beginn eines „zweifelhaften Werkvertrags“ die Beschäftigten unterschreiben (müssen), dass sie nicht zum Auftraggeber wechseln wollen. Damit gibt es im Gegensatz zur jetzigen Regelung keine finanzielle Gleichstellung für die Beschäftigten aber einen zusätzlichen Schutz für Auftraggeber von zweifelhaften Werkverträgen. Dem Missbrauch wurde ein Scheunentor geöffnet.

F.A: Was muss aus Ihrer Sicht dringend in dem Gesetzentwurf geändert werden?

N.F.: Das Widerspruchsrecht muss aus dem Gesetz raus, damit das Lohndumping mit Scheinwerk-verträgen nicht weiter um sich greift. Der Einsatz bei Streiks muss auf den Betrieb definiert werden.„Equal Pay“ sollte grundsätzlich von den Tarifparteien definiert werden. Bestehende und funktio-nierende Tarifregelungen zu Einsatzzeiten sollten weiterhin Gültigkeit haben. Die Tarifparteien der Zeitarbeit sollten nicht als Tarifparteien 2. Klasse behandelt werden, werden, sondern auch die Möglichkeit haben, zu Einsatzzeiten tarifliche Regelungen abzuschließen. Weiterlesen

14 Jun 2016

I.Q.Z Statusreport 2016 – Umfrage zur Zeitarbeit zeichnet schlechtes Bild der Branche

Keine Kommentare Unternehmensmarke, Untersuchung

Ergebnisse der anonymen Online-Umfrage 2016 – Externe Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen“

Zusammenfassung der Ergebnisse

Mit knapp 1.400 Teilnehmern ist ein durchaus repräsentatives Umfrageergebnis erzielt worden . Die Schwankungsbreite der einzelnen Antworten zeigt die differenzierte Sichtweise der Beschäftigten in der Zeitarbeit. Dabei spiegelt sich selbstverständlich das subjektive Empfinden der Beschäftigten wider. Während eine wenige Beschäftigte ihren Unternehmen ein gutes Zeugnis ausstellen, sind fast 2/3 mit mit ihrem Unternehmen nicht zufrieden.

Bei der Online-Befragung war die Nennung des Arbeitgebers freigestellt. Die Nennung ist bei 42 % der Beschäftigten erfolgt. Es wurden dort insgesamt 212 Arbeitgeber benannt.

In der anonymen Online-Befragung waren – wie 2015 – die geringsten positiven Bewertungen beim Betriebsklima, den Infos zum Arbeitsvertrag und Einsatz sowie zum Thema Fahrzeit zu verzeichnen. Auch im Vergleich zu vorherigen Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen ist keine herausragende Bewertung zu verzeichnen.

Dass nur 25% ihr Unternehmen weiterempfehlen würden, ist ein erschreckendes Ergebnis. Es wird von vielen Unternehmen vergessen, dass im Zeichen des Bewerbermangels die Empfehlungsinstanz der beschäftigten Mitarbeiter ein wichtiger Faktor zur Gewinnung neuer Mitarbeiter ist. Eine Unternehmensmarke (Employer Branding) kann so nicht entstehen. 

Übersicht der positiven Bewertungen 2016/2015 Weiterlesen