Archiv: Beratung

17 Jan 2018

I.Q.Z Safety-Scan zur Gleichstellung nach dem neuen AÜG schafft Sicherheit

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Das neue AÜG schreibt vor, dass im Januar 2018 erstmalig überlassene Mitarbeiter/innen gleichgestellt werden müssen. Falsche Umsetzung der Gleichstellung hat empfindliche Sanktionen (hohe Bußgelder) zur Folge. Neben unseren erfolgreichen Seminaren und Workshops bieten wir auch praktische Unterstützung. Deshalb prüfen wir nach erfolgten ersten Gleichstellungs-Abrechnungen, ob Bußgeld-Risiken in Ihrem Unternehmen bestehen. Mögliche Fehler werden umgehend beseitigt und ziehen sich nicht über viele Monate hin. Außerdem prüfen wir, ob die Offenlegungspflicht korrekt umgesetzt wurde und einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörde standhält. 

Durch regelmäßigen Dialog mit  Prüfern der Aufsichtsbehörde sind wir immer auf dem neusten Stand. Anfragen und Beauftragungen bitte an safety-scan@iq-z.de richten.

08 Dez 2017

Verwirrung bei der Gleichstellung nach 15 Monaten?

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Im AÜG wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass der überlassene Mitarbeiter dem vergleichbaren Stammmitarbeiter vom ersten Einsatztag gleichgestellt wird. Dabei ist auf das gesamte Arbeitseinkommen eines neu eingestellten Stammmitarbeiter (gleiche Tätigkeit / Qualifikation) beim Kundenbetrieb abzustellen.Den wenig aussagekräftige Begriff „Equal Pay“ sollte man vermeiden, da dieser Begriff verschiedene Interpretationen auslöst.

Das AÜG läßt tarifliche Definitionen als Ausnahmen zu. Im Unterschied zur gesetzlichen Gleichstellung spricht man hier von tariflicher Gleichstellung.

Bei den Branchenzuschlagstarifverträgen haben die jeweiligen Tarifpartner vereinbart, dass den Personaldienstleistern ein Vergleichslohn (neu eingestellter Mitarbeiter) für die jeweilige Qualifikation und Tätigkeit seitens des Kunden mitgeteilt wird. Auf Wunsch des Kunden kann dieser um 10 % gekürzt werden. Das wird umgangssprachlich als Deckelung bezeichnet. Dieser um 10 % gekürzte Vergleichslohn wird Referenzlohn genannt und dient als Obergrenze für die Bezahlung von Branchenzuschlägen plus Stundenlohn eines überlassenen Mitarbeiters.

Bis zum Ende des 15. Einsatzmonats kann diese Kürzung von 10% (bzw. Deckelung) in Anspruch genommen werden. Die jeweiligen Tarifpartner bei den Branchenzuschlagstarifen haben ab dem 16. Einsatzmonat einen Wert als Aufschlag für die jeweiligen Zeitarbeitstariflöhne festgelegt, den sie als Entgeltgleichstellung im Sinne des AÜGs erachten. Eine Deckelung wie in den ersten 15 Einsatzmonaten ist nicht mehr gestattet.

Da die tarifliche Gleichstellung nur die Ausnahme von der gesetzlichen Gleichstellung ist, wird den Kunden der Zeitarbeit die Möglichkeit eingeräumt, zwischen der gesetzlichen und der tariflichen Gleichstellung zu wählen. Das kann dazu führen, dass auf die tarifliche Gleichstellung verzichtet wird und die gesetzliche Variante seitens des Kunden gewählt wird. Dies wird fälschlicherweise und irreführend als „Deckelung“ bezeichnet. Uns liegen sowohl Fälle vor, in denen die Werte einer gesetzlichen Gleichstellung sowohl oberhalb als auch unterhalb der tariflichen Gleichstellung liegen. Liegen die Werte oberhalb der tariflichen Gleichstellung kann man nicht von „Deckelung“ wie bei den Branchenzuschlägen in der ersten 15 Monaten sprechen.

Weiter Infos zur korrekten Anwendung des neuen AÜGs finden Sie in unserer Infothek

02 Dez 2017

Richtige Berechnung der gesetzlichen Gleichstellung

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Welche Bestandteile alle zur gesetzlichen Gleichstellung gehört, darüber  „geistern“ eine Vielzahl von Meinungen in  der Branche herum. Teilweise werden falsche Berechnung verbreitet und wesentliche Element der Gleichstellung nicht berücksichtigt. Wird diesen falschen „Ratschlägen“ gefolgt, können bei Aufdeckung durch die Prüfbehörde Sanktionen bis zu 500.000,00 € kaum vermieden werden.  Gegebenenfalls ist auch die  Erlaubnis zur Überlassung in Gefahr.

Wer das alles nicht aufs Spiel setzen möchte, der sollte sich an der  Gleichstellungsdefinition in der Geschäftsanweisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) halten; denn die Prüfer der BA prüfen exakt nach der Geschäftsanweisung. Die Infos zur korrekten Berechnung der gesetzlichen Gleichstellung finden Sie in unserer Infothek.

31 Okt 2017

Schlechter Rat kann teuer werden

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Die umfangreichen Änderungen des AÜGs sind seit dem 01.04.2017 umzusetzen. Die korrekte Form der Konkretisierung der Überlassung zu Beginn eines Auftrages wurde schon in diesem Jahr von der Aufsichtsbehörde (Bundesagentur für Arbeit) geprüft und hat dazu geführt, dass einigen Unternehmen trotz vermeintlich guter Beratung wegen massiver Verstöße gegen die offene Überlassung die Erlaubnis entzogen wurde.

Ab dem 01.01.2018 steht in vielen Bereichen die Gleichstellung an. Auch dann, wenn für Kundenbetriebe Branchenzuschlagstarife gelten aber in den ersten 6 Einsatzwochen (ab dem 01.04.2017) keine erste Annäherung an die Gleichstellung im Kundenbetrieb erfolgt ist.

Falsches Handling bei der Gleichstellung kann zu Bußgeldern bis zu 500.000 € und ggf. zum Entzug der Erlaubnis führen.

Unser Workshop „Sichere Umsetzung des neuen AÜGs“ hilft Ihnen, Risiken für Ihr Unternehmen zu vermeiden.

Zum Workshop

23 Okt 2017

Kompakter, praxisorientierter Leitfaden zum neuen AÜG

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46 erfolgreiche Seminare und Workshops hat die I.Q.Z zu den gesetzlichen Neuregelungen des AÜGs sowie den Tarifanpassungen bei den Branchenzuschlagstarifen veranstaltet. Die essentielle Zusammenfassung können Sie in der Infothek unserer Homepage finden (Praxisinfo 1). Registrieren Sie sich für die Infothek und sichern sich somit den Zugang zu aktuellen Informationen.

10 Okt 2017

Übersicht der Gleichstellung bei Branchenzuschlägen VGZ und TQZ

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Branchenzuschläge verlängern die Einsatzzeiten und vereinfachen die Handhabung erheblich. Die Tarifgemeinschaft der Verbände BAP/iGZ mit dem Verhandlungsführer Thomas Bäumer und die  Tarifgemeinschaft TQZ mit dem Verhandlungsführer Norbert Fuhrmann haben die abgeschlossenen Branchenzuschlagstarife dem neuen AÜG angepasst.

Übersicht wann die ersten Gleichstellungstermine erreicht werden.

BZ Tarif für Branche BAP / iGZ ab tarifplus+ ab
M + E – Industrie 1. Januar 2018 1. April 2018
Holz + Kunststoffindustrie 1. Januar 2018 1. Juli 2018
Textil + Bekleidungsindustrie 1. Januar 2018 1. Juli 2018
Chemische Industrie 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Kunststoffverarbeitungsindustrie 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Kautschukindustrie 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Kali und Salz 1. Juli 2018 1. Juli 2018
Papiererzeugung 1. Juli 2018 1. Januar 2018
Papierverarbeitung 1. Januar 2018 1. Januar 2018
Druckindustrie 1. Januar 2018 1. Januar 2018
KFZ-Handwerk Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Metallbau-Handwerk Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Gas / Wasser / Heizung Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Tischlereien Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Elektrohandwerk Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
Stahlnahe Dienstleistungen Kein Tarifvertrag 1. Juli 2018
07 Jun 2017

Erläuterung zum neuen Branchenzuschlagstarif M+E – Industrie

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Im neuen AÜG gilt grundsätzlich die gesetzliche Gleichstellung mit einem vergleichbaren Stammbeschäftigten. Diese soll nach 9 Einsatzmonaten erreicht werden, wenn in einer Branche kein Branchenzuschlagstarif vereinbart wurde. Sie enthält alle Entgeltbestandteile, die mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängen. Dazu zählen beispielsweise auch der Urlaub, Prämien, Weihnachtsgeld, VWL, Sachleistungen etc., die ein vergleichbarer Stammbeschäftigter aus dem Kundenbetrieb bekommt. Der Gesetzgeber gibt den Tarifparteien der Zeitarbeit eine Gestaltungsmöglichkeit (Öffnungsklausel), wenn in einer Branche durch Branchenzuschlagstarife eine stufenweise Heranführung an den Verdienst vergleichbarer Stammarbeitnehmer erfolgt.

Der Gestaltungsspielraum beinhaltet,

1. dass der Zeitpunkt zur Gleichstellung um maximal 6 Monaten verschoben wird und die im Gesetz vorgesehene Gleichstellung erst ab dem 16. Einsatzmonat einzuhalten ist.

2. Als Alternative zur gesetzlichen Gleichstellung können die Tarifpartner der Zeitarbeit mit Zustimmung der Tarifpartner der Kundenbetriebe einen Wert festlegen, den sie als Gleichstellung verstehen. Damit wird ein Wahlrecht für die Kundenbetriebe geschaffen.

In der M+E Industrie hat sich nach der Tarifgemeinschaft TQZ (tarifplus+) auch die Tarifgemeinschaft der Zeitarbeitsverbände mit der IG Metall auf eine Fortführung des Branchenzuschlagstarifs geeinigt. Die alten Zuschlagsstufen mit möglicher Deckelung (abzüglich 10 %) – nur durch den Kunden veranlasst – bleiben bestehen. Aber es gibt eine Einschränkung. Die Deckelung darf nicht dazu führen, dass nach 6 Wochen kein Zuschlag gezahlt wird.

Wer rechtssicher arbeiten will, der sollte nicht dem falschen Hinweisen folgen (wenige Cent würden reichen), sondern nach 6 Wochen den ersten Branchenzuschlag gemäß den Regelungen des Tarifvertrags zahlen.

Für die Branche wird ein weiterer Branchenzuschlag in Höhe von 65 % auf den jeweiligen Zeitarbeitstariflohn (des Verbandes) ab dem 16. Einsatzmonat definiert. Dieser Zuschlag darf nicht mehr durch einen Abschlag (Deckelung) vermindert werden. 

Der Einsatz ist nicht mehr auf den Betrieb des Kunde bezogen sondern auf den Kunden als Unternehmen (GmbH, AG, etc.) bezogen. Außerdem ist die Ausdehnung auf Hilfs- und Nebenbetriebe (Kontraktlogistik) ohne Inhaberidentität zu beachten. Die Fristenregelungen sind denen des AÜGs angepasst.

Grundsätzlich gilt auch ab dem 16. Einsatzmonat die gesetzliche Gleichstellung. Mit der Einführung einer tariflichen Prozentlösung (65 % auf den Zeitarbeitslohn) wurde  den Kundenbetrieben ein Wahlrecht gegeben. Er alleine entscheidet, ob die gesetzliche Gleichstellung oder die tarifliche Prozentlösung zur Anwendung kommt. Wählt der Kunde die gesetzliche Gleichstellung, muss er Auskunft über das komplette Vergleichsentgelt geben. Wird keine Auskunft gegeben, dann ist die Anwendung der Prozentlösung zwingend.

Hier hat die I.Q.Z ein Modul entwickelt, dass die Entscheidungsfindung, welche Version günstiger ist, erleichtert.

Im neuen Branchenzuschlagstarif der Metall- und Elektroindustrie wurde bei der Tarifgemeinschaft der Verbände festgelegt, dass Einsatzzeiten vor dem 01.04.2017 für die Erreichung der 15 Monate mitgezählt werden. Dies sind Einsätze ab dem 01.10.2016. Somit wird die Frist der 15 Monate schon ab dem 01.01.2018 erreicht.

Als Stichtag für den neuen BZ M+E wurde rückwirkend der 01.04.2017 festgelegt. Hier ist es wichtig, den Status der M+E – Kundenbetriebe ab dem 01.04.2017 festzustellen und eventuelle Anpassungen vorzunehmen. Achten Sie besonders auf die Firmen der Kontraktlogistik im M+E Bereich. Sie fallen auch unter den TV BZ M+E wie das BAG Ende Februar 2017 festgestellt hat (BAG 5 AZR 552/14). Wir berichteten in der März-Ausgabe darüber.

10 Okt 2016

Tarif oder EqualTreatment – Entlohnung neu eingestellter Mitarbeiter/innen ab 01.01.2017?

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Sind Tarifverträge gekündigt, dann befinden Sie sich in der Nachwirkung. Dies gilt für alle bestehenden Arbeitsverhältnisse. Im Nachwirkungszeitraum neu eingestellte Mitarbeiter/innen fallen nicht unter die Nachwirkungen, müssen also nach den gesetzlichen Vorgaben entlohnt werden. Dies ist – trotz mancher gegenteiliger Auffassen – seit etlichen Jahren die geltende Rechtsprechung des BAG.

Die Situation bei BAP und IGZ:

Entgelt- und Entgeltrahmen-TV zum 31.12.2016 gekündigt. Wird bis zum Jahresende ein neuer Abschluss getätigt, so richten  sich alle alten und neuen Arbeitsverträge nach diesem neuen Abschluss.  Gibt es keinen neuen Tarifabschluss zum 01.01.2017, so müssen bei allen Neueinstellungen die Vergütung nach dem gesetzlichen Gleichstellungsgrundsatz erfolgen (alle Brutto-vergütungsbestandteile insbesondere Urlaubsentgelt, Entgeltfortzahlung, Sonderzahlungen, Zulagen und Zuschläge sowie vermögenswirksame Leistungen), faktisch ein Equal Treatment. Geschieht das nicht, kann es die Erlaubnis und damit die Geschäftsgrundlage  kosten.

Die Situation bei der Tarifgemeinschaft TQZ:

Beim  tarifplus+ sind keine Tarifverträge gekündigt, also es gibt keine Nachwirkung. Bis zu einem Neuabschluss, gelten die bestehenden Tarifverträge.

Fazit: Die BAP/IGZ – Verhandler stehen unter einem gewissen Zeitdruck. Die Anwender des tarifplus+ können beruhigt den neuen Abschluss abwarten. Link zu  tarifplus+

12 Aug 2016

In Folge der bislang festgestellten Verstöße steigt der Prüfungsdruck

Keine Kommentare Beratung, wirtschaftlicher Erfolg

In vielen Regionen zeichnet sich Zeitarbeit durch einen starken Preiswettbewerb mit sinkenden Margen aus. Das geht offensichtlich auch zu Lasten der extern Beschäftigten, wie die BA als Aufsichtsbehörde in den letzten 7 Jahren festgestellt hat. Über 13.700 AÜ-Erlaubnisinhaber haben gegen Gesetze und Tarife verstoßen. Die meisten Fehler wurden bei der Durchschnittsberechnung (Urlaub, Krankheit) sowie bei der Bezahlung von Feiertagen und Branchenzuschlägen festgestellt. Diese wurden durch falsche, nicht gesetzeskonforme „Empfehlungen“ oder durch nicht korrekt arbeitende Software verursacht.

In der Zwischenzeit nimmt der Prüfungsdruck der BA als Aufsichtsbehörde zu. Auch die Rentenversicherung hat ihren Fokus auf die von der BA festgestellten Verstöße gerichtet. Dabei wird das von der I.Q.Z entwickelte Tool zur Prüfung der Korrektheit der Durchschnittsberechnung eingesetzt.

Folgen der Falschberechnung sind hohe Nachzahlungen, empfindliche Bußgelder und möglicherweise der Verlust der AÜ-Erlaubnis.

Was ist zu tun?

Das eigene Compliance-Risiko sollte nachhaltig gesenkt werden. Zudem ist es vorteilhaft, Kundenbetrieben glaubhaft zu dokumentieren, dass Gesetze und Tarife korrekt von Ihnen als Dienstleister eingehalten werden.

Hier hilft das nach einem externen Audit verliehene anerkannte Qualitätssiegel faire Zeitarbeit.

Durch den Check der I.Q.Z werden u.a. alle relevanten Prüfkriterien der BA abgedeckt. Die Erfahrungswerte der letzten 8 Jahre belegen, dass ein positives Audit der I.Q.Z Sicherheit für BA-Prüfungen garantiert.

05 Aug 2016

Abgrenzung der Tarifzuständigkeiten in der „Kontraktlogistik“ hat zukünftig Auswirkungen auf die Anwendung der Branchenzuschlagstarife

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Die IG Metall und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben seit Anfang des Jahres 2016 die Tarifzuständigkeit für Unternehmen der industriellen Kontraktlogistik geklärt. Und zwar in den Branchen Automobil- und Fahrzeugbau, Stahl, Luft- und Raumfahrt sowie Schiffbau.

Die IG Metall ist demnach zuständig:

  • wenn ein Kontraktlogistiker seine Tätigkeit auf dem Werksgelände eines Betriebs erbringt, der in den Organisationsbereich der IG Metall fällt .
  • wenn ein Kontraktlogistiker seine Tätigkeit zu mehr als 75 Prozent für einen Endkunden erbringt, der in den Organisationsbereich der IG Metall fällt.
  • wenn bei einem Kontraktlogistiker produktive Tätigkeiten (Fertigung, Montage) mehr als 50 Prozent der Gesamttätigkeiten ausmachen.

Verdi ist zuständig:

  • wenn ein Kontraktlogistiker mehrere Endkunden bedient und keiner von ihnen einen Anteil von 75 Prozent erreicht (Ausnahme: Fertigung/Montage mehr als 50 Prozent).
  • wenn ein Kontraktlogistiker ausschließlich logistische Tätigkeiten erbringt und gegenüber dem Kunden nicht weisungsgebunden ist.

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