Archiv: April, 2014

30 Apr 2014

Raus aus der Schmuddelecke – NRW Arbeitsminister Schneider lobt den Arbeitsschutz in der Zeitarbeit Zeitarbeit

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Untersuchung zum Arbeitsschutz der NRW-BEHÖRDEN

Eine Kontrolle in 59 Leiharbeitsfirmen und 157 Entleih-Firmen in NRW ergab, dass die Arbeitsbedingungen beim Arbeitsschutz für Leiharbeiter in der Regel genauso gut sind wie für Stammkräfte. 

„Die Leiharbeitsbranche ist auf dem Weg aus der Schmuddelecke“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) im Gespräch mit der WAZ. Hauptproblem bleibe aber die häufig ungleiche Bezahlung. Schneider forderte, dass spätestens nach neun Monaten Einsatz Leiharbeitern der gleiche Lohn wie dem Stammpersonal gezahlt werden muss.

Auch der DGB-Arbeitsmarktexperte Michael Hermund sieht „positive Tendenzen bei Leiharbeitsfirmen“. Es gebe neben schwarzen Schafen immer mehr seriöse Betriebe, die seit Jahren im Geschäft seien und Mitarbeiter fair behandelten.
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28 Apr 2014

Das Interview zum Thema faire Zeitarbeit

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Die NRW-eigene Gesellschaft für innovative Beschäftigung (G.I.B.) sprach mit Norbert Fuhrmann über die Zielsetzung der I.Q.Z. und des Qualitätssiegels, die Kriterien, die für die Auszeichnung zu erfüllen sind, über Entwicklungstendenzen in der Zeitarbeit und wie sich faire Arbeit in der Zeitarbeit realisieren lässt“.

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Die G.I.B. übernimmt mit ihrer fachlichen Begleitung von Landesprogrammen und -initiativen (z.B. im Projekt „FAIRE ARBEIT FAIRER WETTBEWERB)“ eine Scharnierfunktion zwischen Land und Regionen. Regionale Entscheidungsträger und Multiplikatoren werden bei der Umsetzung von Landesprogrammen seitens der G.I.B. unterstützt.

 

03 Apr 2014

Bundesregierung hat den Gesetzesentwurf zur Stärkung der Tarifautonomie verabschiedet.

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Mehr Fairness im Job, Verhindern von sozialen Schieflagen am Arbeitsplatz und die Stärkung von Tarifpartnerschaft und Tarifautonomie – gleich drei zentrale Ziele setzt die Koalition mit diesem Gesetz um. Die Koalition stärkt damit  gleichzeitig die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Das Gesetz ist mehr als bloß die Festschreibung einer Lohnuntergrenze oder eines Maßnahmenkatalog gegen einzelne Defizite in der Arbeitswelt,“ bemerkt Karl Schieverling MdB arbeits- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Die jetzt beschlossenen Mindestlohnregelungen will keine Tarifautonomie aushebeln, sondern durch gesetzliche Regelung soll Tarifpartnerschaft ergänzt und gestützt werden.

Die Stärkung der Tarifautonomie wird insbesondere durch den Einsatz der Mindestlohn-Kommission erreicht. In dieser Kommission werden künftig die Tarifpartner eigenverantwortlich über die Höhe der Lohnuntergrenze entscheiden – und eben nicht Politiker außerhalb der betrieblichen und wirtschaftlichen Praxis“, betont Schiewerling. Wichtig für die Union ist zudem: Regionale Tarifverträge müssen in der Übergangszeit bis Ende 2016 weiter gelten.

Weiter wird das Tarifvertragsgesetz verändert. Das starre 50-Prozent-Quorum für Allgemeinverbindlichkeit wird gestrichen. So können Tarifverträge  im öffentlichen Interesse für allgemein verbindlich erklärt werden.

Auch des Arbeitnehmerentsendegesetzes wird für alle Branchen geöffnet. Mindestlöhne gelten dann über die Grenzen einer Branche. Schiewerling: „Damit sorgen wir für Fairness in den Bereichen, die im internationalen Wettbewerb stehen. Wir wollen, dass dieser nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen wird. Für „Made in Germany“ ist das erfolgreiche Wettbewerbsmerkmal die Qualität – und nicht Lohndumping.“