Archiv: Oktober, 2015

15 Okt 2015

Die besten von externen Mitarbeitern bewerteten Unternehmen der Zeitarbeit

Keine Kommentare Unternehmensmarke, Untersuchung

Die erste repräsentative Umfrage bei externen Beschäftigten in der Zeitarbeit.

Die Umfrage „Externe Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen“ wurde von der I.Q.Z Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit GmbH zwischen Juni und September durchgeführt. Die Befragung wurde in zwei Projekte aufgeteilt. Es gab eine freie, firmen-unabhängige Online-Befragung. Die zweite Umfrage (gleicher Fragebogen) war firmenbezogen  und lief unter dem Begriff „BEST RATED COMPANIES“ (BRC). Hier konnten Firmen sich von ihren externen Beschäftigten  bewerten lassen.

Die Auswertung der einzelnen Firmen im BRC-PROJEKT

Um in die Wertung zu kommen mussten mindestens 20% der extern Beschäftigten an der Umfrage teilgenommen haben.  So konnten die Ergebnisse für die Unternehmen auch als repräsentativ bezeichnet werden. Die Wertung fand nach Größenklassen statt.

Die Sieger in den jeweiligen Betriebsgrößenklassen sind:

Betriebsgröße Unternehmen
bis 50 Mitarbeiter/innen APO Personalservice  

An der Hohle 2 – 36100 Petersberg

51 bis 150 Mitarbeiter/innen HSI Personaldienste GmbH und Co.KG  

Theodor-Heuss-Str.23 – 70164 Stuttgart

151 bis 500 Mitarbeiter/innen Marx Automation GmbH 

Kohnental 11 – 52353 Düren

Mehr als 500 Mitarbeiter/innen Job find 4 You Personalmanagement GmbH 

Hofkamp 8 – 48599 Gronau

Die Ergebnisse beider  Umfragen können  per Mail info@iq-z.de angefordert werden.

 

14 Okt 2015

Neue Regeln in der Zeitarbeit

Keine Kommentare Untersuchung, Verantwortung, wirtschaftlicher Erfolg

Rheinland Relations interviewt den Branchen- und Tarifexperten Norbert Fuhrmann

Ende Oktober wird Frau Nahles ihren Entwurf für ein Gesetz  gegen Missbrauch von Zeitarbeit und Werkvertrag vorlegen. Was auf die Branche zukommt, klären wir in einem Interview mit dem GF der I.Q.Z, Herrn Norbert Fuhrmann.

R R: Im Herbst soll nun der schon länger erwartete Gesetzesentwurf gegen Missbrauch von Zeitarbeit und Werkvertrag in den Bundestag eingebracht werden. Viele sehen darin eine  Überregulierung in der Zeitarbeit und einen Angriff auf Werkverträge. Wie stehen Sie zu den Vorwürfen?

Fuhrmann: Das wird vorgebracht, um den den Status Quo beizubehalten. Es geht doch teilweise um Präzisierungen von bestehenden Gesetzesformulierungen. Die meiste Regulierung erfolgte über Tarifverträge, welche die Sozialpartner vereinbart haben.

R R: Warum muss denn überhaupt etwas verändert werden?

Fuhrmann: Nehmen wir als Beispiel die Beschränkung der Einsatzzeit. Im Gesetz steht bisher, dass Zeitarbeit vorübergehend ist. Ein solch undefinierter, schwammiger Begriff führt zur unterschiedlicher Auslegung und damit zu einer Rechtsunsicherheit. Das BAG hat entschieden, dass im Rahmen der Mitbestimmung der Betriebsrat einen solchen Einsatz von Zeitarbeit verhindern kann. Andererseits führt ein nicht zulässiger,  dauerhafter Einsatz nicht zu negativen Konsequenzen. Es geht also nicht um Regulierung, sondern um eine Präzisierung eines bestehenden  Gesetzesbegriffs. Ob 18 Monate der richtige Zeitraum ist, bezweifele ich. Da wäre eine Gleichsetzung mit der Zeitspanne von 24 Monaten aus dem Teilzeit und Befristungsgesetz schon rechtskonformer.

Es ist übrigens vorgesehen, dass es eine Öffnungsklausel eingebaut wird, dass tarifgebundene Unternehmen Ausnahmen definieren. Das gibt es schon bei der M+E Industrie und der Zeitarbeits-Tarifgemeinschaft TQZ.

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