10 Apr 2017

Zeitarbeitsverbände sorgen dafür, dass der TV-LeiZ nicht in Kraft tritt

1 Kommentar Tarife, Verbände

Die Erklärungsfrist beim TV-LeiZ ist nun wieder um einen weiteren Monat, bis zum 30.04.2017, verlängert worden. Das überrascht viele in der Branche. Die Erklärung ist ganz einfach: Der M+E Branchenzuschlags-TV – verhandelt von BAP und iGZ mit der IG Metall – und der TV LeiZ  – verhandelt zwischen den M+E Arbeitgebern und der IG Metall – werden als Paket behandelt. Gibt es bei einem der beiden Tarifverträge kein Anpassungs-ergebnis, so laufen beide Tarifverträge ohne Nachwirkung dieses Jahr aus.

Die M+E Arbeitgebern und der IG Metall sind sich in Bezug auf die zu verändernden Punkte beim TV LeiZ  im Rahmen des neuen AÜGs längst einig. Nur die Zeitarbeitsverbände BAP und iGZ kommen bisher zu keinem Ergebnis.

Der Ball liegt  also im Tarif-Feld der Verbände. Wenn dieser verspielt wird, dann gibt es für beide auslaufenden Verträge keine Nachwirkung und für die Anwender der Verbandstarife nach 9 Monaten gesetzliches Equal Treatment im M+E Bereich.

Dagegen hat die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit TQZ in ihrem tarifplus+ schon im Januar einen veränderten Branchenzuschlag M+E mit der IG Metall abgeschlossen. Auch durch die seit Anfang 2015 bestehende Tarifregelungen zu maximalen Einsatzzeit sind die TQZ-Mitgliedsfirmen bestens aufgestellt.

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Eine Antwort auf “Zeitarbeitsverbände sorgen dafür, dass der TV-LeiZ nicht in Kraft tritt”

  1. karl fortenbacher sagt:

    Um den neuen Tarifabschluß von Tarifplus zu den Branchenzuschlägen zu beurteilen wäre es kein Fehler mal den alten und den neuen Tarifabschluß nebeneinander zu stellen.

    Nur so kann man sich ein Urteil dazu bilden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Fortenbacher

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