02 Jun 2017

Tarifabschluss zum „Equal Pay“ in der Metall- und Elektroindustrie

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Zur Bewertung des zwischen der Tarifgemeinschaft der Zeitarbeitsverbände und der IG Metall neu getätigten Tarifabschluss (Branchenzuschläge Metall- und Elektroindustrie) zur Gleichstellung der Zeitarbeitnehmer ab dem 16. Einsatzmonat führte die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH, ein Unternehmen der Landesregierung NRW, ein Expertengespräch mit Norbert Fuhrmann, bestellter Sachverständiger und Tarifexperte für Personaldienstleistung.

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Eine Antwort auf “Tarifabschluss zum „Equal Pay“ in der Metall- und Elektroindustrie”

  1. Dieter Hildner sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wenn man diesen Bericht liest kommen einem gehörige Zweifel, ob es jemals zu einer
    gleichen Bezahlung von Stammarbeitskräften und Zeitarbeitnehmern kommen wird.
    Vom Gesetzgeber werden die Überlassungsgesetze so kompliziert erstellt, und die
    Tarifpartner erschweren in den Verhandlungen die Ergebnisse zusätzlich durch
    Öffnungsklauseln, die den Zeitarbeitnehmern nichts bringen werden.
    Wenn grundsätzlich nach 9 Monaten die gesetzliche Gleichstellung mit einem
    vergleichbaren Stammbeschäftigten gefordert wird, dann bedarf es doch keiner
    zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten, sondern nur die Offenlegung der
    Entgeltbestandteile des Beschäftigten. Nur, das wäre viel zu einfach und ließe keine
    Möglichkeiten zu, die vorgegebenen Bedingungen weitgehend auszulegen, um es den
    Entleihern und Verleihern so leicht wie möglich zu machen, die Ergebnisse für beide
    Seiten zu ihren Gunsten zu entscheiden. Wer hier das Nachsehen hat kann man sich
    leicht ausdenken, es trifft die, die es am wenigsten verdient haben und weiterhin auf eine Lobby warten müssen. Eine wirksame Vertretung für die Zeitarbeitnehmer ist nicht
    in Sicht.

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