07 Feb 2018

Welche Bedeutung hat der abgeschlossene Koalitionsvertrag für die Zeitarbeit?

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Sollte die grosse Koalition zustande kommen, sollen folgende Regelungen umgesetzt werden:

Der Missbrauch bei den Befristungen soll abgeschafft werden. Deshalb dürfen Arbeitgeber mit mehr als 75 Beschäf-tigten nur noch maximal 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen (Bei 100 Beschäftigten können nur 2 befristete Arbeitsverträge abgeschlossen werden). Bei Überschreiten dieser Quote gilt jedes weitere sachgrundlos befristete Arbeitsverhältnis als unbefristet zustande gekommen. Die Quote ist jeweils auf den Zeitpunkt der letzten Einstellung ohne Sachgrund zu beziehen.

Die Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist nur noch für die Dauer von 18 statt bislang von 24 Monaten zulässig, bis zu dieser Gesamtdauer ist auch nur noch eine einmalige statt einer dreimaligen Verlängerung möglich.

Arbeit auf Abruf nimmt zu. Es soll daher ausreichend Planungs- und Einkommenssicherheit hergestellt werden. Die vereinbarte Mindestarbeitszeit darf höchsten 20 Prozent unterschreiten und 25 Prozent überschritten werden. Fehlt eine Vereinbarung zur wöchentlichen Arbeitszeit gilt eine Arbeitszeit von 20 Stunden. Im Krankheitsfall und an Feiertagen soll der Durchschnittsverdienst der letzten drei Monate als verpflichtende Grundlage festgeschrieben werden.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz wird 2020 evaluiert.

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