CSR Leitplanken

Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. unternehmerische Verantwortung umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. Sie bedeuten eine Weiterentwicklung der „Grundsätze der ehrbaren Kaufleute„.

Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und Compliance sind Begriffe, die für verantwortungsvolle Unternehmens-führung stehen. Kein Unternehmen kommt mehr daran vorbei sich in dieser Begriffslandschaft zu positionieren.

Nachhaltig Wirtschaften bedeutet, auf Unternehmens- und auf Produktebene schrittweise mehr Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen – im eigenen Unternehmen über die Wertschöpfungskette, den Sozialpartnern und sonstigen Anspruchsgruppen, bis hin zur Gesellschaft.

Die Verantwortung der Unternehmensführung beginnt dabei im eigenen Unternehmen bei den Beschäftigten, den Bewerbern als zukünftige Mitarbeiter/innen, sowie für die gesamten Wertschöpfungskette. Die Einhaltung von Gesetzen und tariflichen Regelungen sind dabei für alle Firmen grundlegende Voraussetzungen. Daneben ist ein individuelle Wertekanon wichtig der von allen Beteiligten getragen und authentisch gelebt wird. Das gesellschaftlich breit akzeptierte Leitbild der Nachhaltigkeit kann der Unternehmensführung wertvolle Orientierung zur Zukunftssicherung bieten.

Durch die Verbindung des unternehmerischen Wertegerüstes mit dem global akzeptierten Leitbild der Nachhaltigkeit ist die Vertrauensbasis gegenüber den Anspruchsgruppen (Kunden, Lieferanten, Bewerber, Sozialpartner, Behörden, Politik, Behörden und Öffentlichkeit) signifikant zu verbreitern. Die Anerkennung der nachhaltigen Unternehmensführung hängt wesentlich davon ab, wie authentisch der Wertekanon tagtäglich gelebt wird. Transparenz und glaubhafte Nachweise sind für den zukünftigen Erfolg entscheidend.

 CSR – Standards für die Zeitarbeit:

Standards für faire Zeitarbeit hat die Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit zusammen mit Stakeholdern der Branche seit 2008 entwickelt.

Nachhaltig faire Zeitarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass Personaldienstleister sich der unternehmerischen Verantwortung stellen. Das bedeutet, dass keine unternehmerischen Risiken auf Mitarbeiter/innen abgewälzt werden. Von unfairen Methoden – wie z.B. Abschluss von Scheinwerkverträgen – distanziert sich die FAIRE ZEITARBEIT. Grundsätzliche Voraussetzung für die Unternehmen der Zeitarbeit ist, dass geltende gesetzliche, tarifliche und arbeitsvertragliche Regelungen nachweislich korrekt eingehalten werden. Die Erfahrungen und die Prüfungsergebnisse der Aufsichtsbehörden zeigen jedoch, dass „schwarze Schafe“ hier Normen missachten. Aus diesem Grund sind auch im Kriterienkatalog markante Elemente aus dem Bereich der gesetzlichen und tariflichen Regelungen aufgenommen worden.

CSR – Kriterien für die Zeitarbeit

http://www.gib.nrw.de/themen/arbeitsgestaltung-und-sicherung/faire-arbeit-fairer-wettbewerb/kriterien-faire-zeitarbeit?searchterm=Zeitarbeit