I.Q.Z bietet Entleihern endlich wirksamen Schutz vor Durchgriffshaftung

 

Seit 1971 gilt im deutschen Sozialversicherungsrecht die Mithaftung des Entleihers für die korrekte Berechnung und   Abführung gesetzlichen Unfall- und Sozialversicherung. Zwar schuldet die Sozialversicherungsbeiträge in erster Linie der Verleiher, weil er der Arbeitgeber ist. Der Entleiher kann aber gemäß § 28e Abs. 2 SGB IV ebenfalls für diese haftbar gemacht und in Anspruch genommen werden. Er haftet also wie ein Bürge für die SV - Abgaben (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile) der ihm überlassenen Zeitarbeitnehmer.

 

Bemessungsgrundlage dieser Haftung ist das Arbeitsentgelt, das der Verleiher dem Leiharbeitnehmer schuldet – einschließlich aller sozialversicherungsrechtlich relevanten Zulagen, Zuschläge sowie der korrekten Bezahlung bei Krankheit,Urlaub und Feiertagen  (Stichwort: Durchschnittsberechnung).

 

Wenn durch Bescheinigungen der Krankenkassen nur bestätigt wird, dass angemeldete Beiträge auch bezahlt wurden, ist dies zur Absicherung vor einer Durchgriffshaftung völlig ungeeignet. Die eigentliche Bemessungsgrundlage wird nicht berücksichtigt. In den meisten Bescheinigungen weisen Krankenkassen sogar darauf hin, dass diese Bescheinigungen keinen Schutz vor Durchgriffshaftung bieten.

 

Auch das "Institut für Zahlungssicherheit" - bezeichnet sich auf der Homepage selber als  "der führende Risikoinformations-Dienstleister" - hat zwar einen vielversprechenden Namen, bietet aber keinen effektiven Schutz vor Durchgriffshaftun. Das Institut greift auch nur auf die Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkassen zu. Die Bemessungsgrundlage wird ebenfalls nicht berücksichtigt. Hier wird also Sicherheit vorgespiegelt.

 

Die Höhe des Risikos wird von Entleihern meist unterschätzt. Werden einem Mitarbeiter monatlich 100 € weniger als das geschuldete Entgelt gezahlt, so erhöht das die Entleiherbürgschaft um 40 €. Da die Rentenversicherung 4 Jahre rückwirkend prüft, kann das Risiko für einen Mitarbeiter bis auf knapp 2.000 € anwachsen. Bei 50 Zeitarbeitnehmern bewegen sich die Risiken im sechsstelligen Bereich.

 

Seit 2008 prüft die I.Q.Z als einzige neutrale Stelle im Rahmen eines freiwilligen Compliance-Audits  bei Personaldienstleistern die Bemessungsgrundlage für die Durchgriffshaftung auf Korrektheit und Vollständigkeit. Die mit dem Qualitätssiegel faire Zeitarbeit ausgezeichneten bieten somit dem Entleiher reale Sicherheit bei der Durchgriffshaftung.

 

Inzwischen implantiert die I.Q.Z  im Rahmen ihrer Compliance-Beratung Entleihern ein wirksames Sicherheitskonzept zum Schutz vor Durchgriffshaftung.