Archiv: Compliance

14 Nov 2018

Arbeitgeber Audi im Dieselskandal: Die Letzten beißen die Hunde

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Bei Audi in Ingolstadt etwa sind die Folgen für die Mitarbeiter bisher überschaubar – umso härter trifft es die Zulieferer und die Allerletzten in der Arbeitskette, die Zeitarbeiternehmer.

Die Arbeitnehmer der Zulieferer (z.B. bei Imperial) Fahren Kurzarbeit und verdienen etwas weniger. Schlimmer trifft es Zeitarbeitnehmer. Sie wurden abgemeldet und sind jetzt teilweise arbeitslos. Einige Personaldienstleister haben sich während der Einsatzzeit nicht korrekt verhalten. Obwohl Zeitarbeitnehmer in der M+E Kontraktlogistik (branchenzuschlagspflichtig) eingesetzt waren, wurden nicht allen Mitarbeitern Branchenzuschläge bezahlt.

Es gibt die Leiharbeiter ohne Branchenzuschlag. Daneben der ‚Imperialer‘, der die gleiche Tätigkeit mit Tarifvertrag macht und 2.400 Euro kriegt, und dann die ‚High Class‘ der Logistiker bei Audi mit Jahressondervergütung, Erfolgsbeteiligung und so weiter. Das ist ungerecht.“ bemerkt Gerhard Stelzer von IG Metall.

Quelle: https://bit.ly/2TbWy6f

18 Jun 2018

Ausweitung der Zollkontrollen im Zuge der Erhöhung des Mindestlohns trifft auch die Zeitarbeit.

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kündigte auch schärfere Kontrollen zur Einhaltung des Mindestlohns an. Sollten die Zollbehörden bei Mindestlohn-überprüfungen auf Anhaltspunkte stoßen, die einen Rechtsverstoß gegen andere Gesetze als das SchwarzArbG vermuten lassen, sind sie dazu verpflichtet, die zur Verfolgung zuständige Stelle zu unterrichten.

Die Zollverwaltung ist im Zuge der AÜG-Reform zu umfassenden Kontrollen ermächtigt worden. Darunter fällt nicht nur die Überprüfung der Einhaltung der Vorgaben aus dem MiLoG beim Verleiher (§ 8 Abs. 5 AÜG). Vielmehr erhalten die Zollverwaltungen auch die Befugnis, das Vorliegen einer Überlassungserlaubnis beim Verleiher zu überprüfen und ggf. einen Verstoß auch beim Entleiher zu ahnden. Darüber hinaus verfolgt die Zollverwaltung auch Verstöße gegen die Melde-, Konkretisierungs- und Mitwirkungspflichten. Nicht zuletzt überprüfen die Zollbehörden auch, ob die Überlassungshöchstdauer eingehalten wurde. Weiterlesen

17 Jun 2018

I.Q.Z Safety-Scan zur sicheren, prüfungsfesten Umsetzung des neuen AÜGs

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Wir „scannen“ die korrekte Umsetzung der  „Offenlegung“ und „Gleichstellung“, sowie weitere  Schwerpunktthemen einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörden.

Bedingt durch die Detailkenntnisse der Durchführungsanweisungen  zum AÜG und  unserem  intensiven Dialog mit Prüfern  der Bundesagentur für Arbeit besitzen wir  einen Wissenssprung über die Details der Prüfmethodik. Somit können Sie nach unserem Scan-Check einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörde beruhigt entgegen sehen.

Wir scannen die zentral festgelegten wesentlichen BA-Prüfkriterien.

  1. korrekte vertragliche Umsetzung der „Offenlegungspflicht“ bei der Überlassung

  2. korrekte Umsetzung des gesetzlichen und tariflichen Gleichstellungsgrundsatzes

  3. Einhaltung der Höchstüberlassungsdauer

  4. Gewährung von Mindestlöhnen

  5. korrekte Bezahlung von Feiertagen, Urlaub, Krankheit und Nichteinsatzzeit

  6. korrekte Eigruppierung entsprechend der ausgeübten Tätigkeit

Werden bei diesen Punkten Verstöße von Aufsichtsbehörden festgestellt, ist mit hohen Bußgeldern zu rechnen. Um dem entgegen zu wirken, bieten wir unser Check zu Ihrer Sicherheit zu einem Festpreis von 1.200,00 € (plus MWST) an.