12 Sep 2018

Arbeitsgericht stoppt BMWs Werkvertrag-Tricks

Keine Kommentare Personaldienstleistung

Systematisch nutzt BMW billiges Personal externer Dienstleister und begibt sich dabei immer wieder in arbeitsrechtliche Grauzonen. Jetzt stoppt das Arbeitsgericht München mit einem noch nicht rechtskräftigen Urteil die weiß-blaue Trickserei. In drei Fällen muss der Konzern Ex-Werkverträgler wie eigene Mitarbeiter behandeln und soll Löhne und Rentenversicherungsbeiträge in Millionenhöhe nachzahlen.

Was  bedeutet das: BMW hat den Klägern alle Sozialversicherungsleistungen vorenthalten. Das gilt auch für weitere fünf Kläger, die sich mit BMW außergerichtlich über ihre Lohn-Ansprüche verglichen haben. Der Konzern hat ihnen dabei Beträge in jeweils sechsstelliger Höhe zugesprochen. Hinzu kommen  noch die rückwirkenden Ansprüche der Sozialversicherungen. Für die insgesamt 8 Fälle wird der Schaden bei den Sozialkassen auf über drei Millionen Euro geschätzt.

Quelle: Wirtschaftswoche http://goo.gl/XXqkMk

 

 

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