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11 Jan 2018

Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung in der Zeitarbeit

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Das I.Q.Z Projekt BEST RATED COMPANIES wurde zum Jahresende 2017 abgeschlossen.  Unternehmen der Branche  konnten sich freiwillig  einer Bewertung durch ihre externen Mitarbeiter/innen stellen. Parallel fand eine anonyme Mitarbeiterbefragung (mit den gleichen Fragen) online statt. Beide Projekte wurden inzwischen ausgewertet.

Mit knapp 3.000 Teilnehmern ist ein repräsentatives Ergebnis für die Branche zu verzeichnen. Die beiden Umfragen beleuchten die Qualität der Disposition und Personalarbeit in den Unternehmen aus Sicht der externen Mitarbeiter/innen. Es geht um die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen. Bei der anonymen Online-Befragung sind nur knapp 33 % % der Befragten mit ihrem Arbeitgeber zufrieden. Deutlich anders sieht es im BRC-PROJEKT aus. Hier sind knapp 89 % mit ihren Arbeitgeber zufrieden. Dieser signifikante Unterschied wird bei der Beantwortung der Frage nach der „Weiterempfehlung seines momentanen Arbeitgebers“ noch deutlicher. Während im BRC-Projekt über 87% ihren Arbeitgeber weiter empfehlen wollen, sind das in der anonymen Umfrage etwas über 25%.

Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie hier

 

30 Dez 2017

Gesetzliche Gleichstellung korrekt und ohne Risiko umgesetzt

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I.Q.Z – Beratung intelligent und sicher

Immer wieder taucht die Frage auf: Wer ist der vergleichbare Stammarbeitnehmer des Kunden. Im AÜG ist klar geregelt, wer gemeint ist: Es ist immer der neu eingestellte Stammmitarbeiter gemeint. Dies wird in der Geschäftsanweisung (GA) der BA nochmals deutlich definiert.

Zitat GA 8.1.5 auf Seite 80: Die gesetzliche Regelung verlangt, dass dem Leiharbeitnehmer die Arbeitsbedingungen zustehen, die ihm bei einer direkten Einstellung beim Entleihbetrieb zukommen würden, Wartezeiten sind einzuhalten.“

Fälschlicherweise wird in manchen „Empfehlungen“ bei der Gleichstellung nur auf das Arbeitsentgelt des Stammarbeiters Bezug genommen. Die Urlaubstage würden somit nicht berücksichtigt. Urlaubstage gehören zwar nicht zum Arbeitsentgelt, aber die gesetzliche Gleichstellung ist definiert als Summe aus Arbeitsentgelt und Arbeitszeit. Auch dies ist eindeutig in der Geschäfts-anweisung der BA beschrieben und wird von der BA bei der Prüfung der Gleichstellung berücksichtigt. 

Zitate GA 8.1.2 auf Seite 79: „Die wesentlichen Arbeitsbedingungen sind insbesondere Arbeitsentgelt und Arbeitszeit (einschließlich Überstunden, Pausen, Ruhezeiten, Nachtarbeit, Urlaub, arbeitsfreie Tage).“

Vermeiden Sie hohe Bußgelder und setzen Sie nicht Ihre Erlaubnis aufs Spiel. 

31 Aug 2017

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Vorerst kaum noch Rückgang der Arbeitslosigkeit

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Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im August zum dritten Mal in Folge gefallen. Gegenüber dem Vormonat gab der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,2 auf 103,6 Punkte nach. Die Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Monaten kaum noch sinken.

Die Aussichten für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit haben sich seit dem Frühjahr abgeschwächt. Im August sank die Arbeitslosigkeitskomponente des IAB-Arbeits-marktbarometers gegenüber dem Vormonat um 0,3 auf 100,4 Punkte und liegt damit nur noch leicht im positiven Bereich. Dabei spielt eine wichtige Rolle, dass viele Flüchtlinge in den kommenden Monaten ihre Integrations- und Sprachkurse beenden und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden. „Angesichts der vielen Arbeitsmarkteintritte von Flüchtlingen wird die Arbeitslosigkeit zunächst nicht mehr wesentlich sinken. Danach kann der Trend aber weitergehen, der Arbeitsmarkt läuft grundsätzlich sehr gut“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

Dies zeige sich in den weiterhin exzellenten Perspektiven für die Beschäftigungs-entwicklung: Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarkt-barometers verliert gegenüber dem Vormonat nur geringfügig und bleibt mit 106,8 Punkten auf dem seit längerem außerordentlich hohen Niveau. „Die Arbeitsagenturen sehen einen konstant hohen Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften“, so Weber. Im Hinblick auf Heraus-forderungen wie die Flüchtlingszuwanderung oder die problematischen Entwicklungen in der Automobilwirtschaft sei der Arbeitsmarkt sehr gut aufgestellt.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. (Quelle: IAB)

25 Jul 2017

Tarifliche Gleichstellung in 10 von 18 Branchen vereinbart

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Die Zeitarbeitstarifgemeinschaft TQZ hat für ihr Tarifwerk tarifplus+ erfolgreiche Abschlüsse getätigt.

Nach langen Verhandlungen wurden die tariflichen Gleichstellungswerteab dem 16. Einsatzmonat als prozentualer Aufschlag auf die jeweilige Zeitarbeits-Entgeltgruppe individuell von den Tarifpartnern festgelegt. Es handelt sich um folgende Branchen mit Branchenzuschlagstarifverträgen:

  • Metall- und Elektroindustrie
  • Textil- und Bekleidungsindustrie
  • Holz- und Kunststoffindustrie
  • Chemische Industrie
  • stahlnahe Dienstleistungen
  • KFZ – Handwerk
  • Metallbau-Handwerk
  • Elektrohandwerk
  • Tischlerhandwerk
  • Gas/Wasser/Sanitär – Handwerk

Die tarifliche Gleichstellung ab dem 16. Einsatzmonat ist in diesen Branchen (bis auf die M+E -Industrie) frühestens ab dem 01.07.2018 – zwingend. In der M+E Industrie ist der 16. Einsatzmonat ab Anfang April 2018 erreicht. Dort beträgt der durchschnittliche Aufschlag 56,11 %

Die einzelnen Gleichstellungswerte finden Sie hier.

16 Jun 2017

Ist die Kritik am AÜG von Branchenvertretern realitätsfern?

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Keine Branche musste sich in den vergangenen Jahren auf so viele gesetzliche Änderungen einstellen wie die Zeitarbeit. Trotz mancher Befürchtung hat das den Geschäften keinen Abbruch getan. Im vergangenen Jahr stieg der Branchenumsatz um 6 Prozent auf rund 32,2 Milliarden Euro, die Zahl der Zeitarbeitnehmer legte um 4,6 Prozent zu. Für 2017 wird ebenfalls ein Umsatzplus von rund 6 Prozent erwartet.

Doch durch das zum 1. April 2017 in Kraft getretene neue AÜG fürchtet die Branche negative Folgen für die Geschäftsentwicklung. Demnach wird für 2018 mit einem Umsatzrückgang von fast 6 Prozent gerechnet. Dadurch könnten gut 57000 der derzeit rund 1 Million Arbeitsplätze bedroht sein. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Lünendonk hervor, die die 25 größten Zeitarbeitsunternehmen befragte.

Verantwortlich sei dafür die gesetzliche Verdienstgleichstellung (Equal Pay) nach 9 Monaten. Demnach müssen Leiharbeiter nach neun Monaten Einsatzzeit den gleichen Verdienst erhalten wie vergleichbare Stammarbeiter im Einsatzbetrieb. Damit will der Gesetzgeber verhindern, dass ein Zeitarbeitnehmer für die gleiche Arbeitsleistung dauerhaft weniger verdient als der vergleichbare Mitarbeiter des Kundenbetriebs.

Kritik an der nicht vorhandenen Equal Pay Definition geht fehl

Hier wird von einigen Branchenvertretern behauptet, dass eine klare Definition im Gesetz fehlte. Dies ist jedoch nicht richtig. Das Gesetz bezieht sich auf diverse Urteile des Bundesarbeitsgerichts. Schon in 2013/14 wurde in diversen Urteilen definiert, welche Verdienstbestandteile des vergleichbaren Stammarbeitnehmers dazugehören. Es wird vermutet, dass Kundenbetriebe Zeitarbeit nach 9 Monaten zu teuer wird und daher Abmeldungen kurz vor Ende der 9 Monate erfolgen werden. Weiterlesen

02 Jun 2017

Tarifabschluss zum „Equal Pay“ in der Metall- und Elektroindustrie

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Zur Bewertung des zwischen der Tarifgemeinschaft der Zeitarbeitsverbände und der IG Metall neu getätigten Tarifabschluss (Branchenzuschläge Metall- und Elektroindustrie) zur Gleichstellung der Zeitarbeitnehmer ab dem 16. Einsatzmonat führte die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH, ein Unternehmen der Landesregierung NRW, ein Expertengespräch mit Norbert Fuhrmann, bestellter Sachverständiger und Tarifexperte für Personaldienstleistung.

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14 Mai 2017

Branchenzuschlagstarifabschluss M+E des TarifPlus von BAP und iGZ übernommen!

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Im Februar 2017 wurde der erste neue Branchenzuschlagstarif (BZT) dem neuen AÜG angepasst. Mit dem Abschluss eines neuen BZT für die Metall- und Elektroindustrie setzten die Tarifgemeinschaft TarifPlus und die IG Metall neue Standards für die Zeitarbeit. Der Gleichstellungswert nach 15 Überlassungsmonaten wurde erstmals in einer Branche von Tarifparteien definiert. Er beträgt 65% der jeweiligen Tarifstufe.

Nach 3 Monaten haben nun auch die Verbände BAP und iGZ diese Vereinbarung in ihre Tarifverträge übernommen.

27 Mrz 2017

10 Jahre I.Q.Z – 10 Jahre Güteauszeichnung für regelkonform arbeitende Zeitarbeits-unternehmen

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controllingSeit einer Dekade zeichnet die Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit als einzige Institution in der Branche regelkonform arbeitende Personaldienstleister mit dem Qualitätssiegel faire Zeitarbeit aus. Wer nachweislich fair mit internen und externen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen umgeht und gesetzliche und tarifliche Bedingungen einhält, wird als „ehrbarer Kaufmann“ der Personaldienstleistung ausgezeichnet.

Die Grundlage für eine solche Auszeichnung ist ein umfangreiches externes Audit auf Compiance- und CSR-Basis. Nach einer Eigenüberprüfung anhand des I.Q.Z – Prüfbogens kann sich das Unternehmen freiwillig einem externen Audit stellen. Fällt die Prüfung positiv aus , wird das Qualitätssiegel faire Zeitarbeit verliehen.

Die letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass viele Unternehmen zwar den Prüfkatalog zur Eigenprüfung angefordert, aber sich keinem externen Audit gestellt haben.

Inzwischen sind die gesetzlichen und tariflichen Reglungen komplizierter und die BA-Prüfungen immer schärfer geworden. Deshalb bietet die I.Q.Z Personaldienstleistern externes Controlling zur sicheren Vorbereitung auf die BA-Prüfung an. Betriebe sollten dort keine „böse Überraschung“ erleben.

23 Mrz 2017

Umfrage unter Entleibetrieben zum neuen AÜG

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Bei einer Online-Umfrage hat das Hamburger Beratungsunternehmen Company-Partners (CMP) 1.000 Entleiher mit mehr als 56.000 Leiharbeitnehmern zur Einschätzung und den möglichen Konsequenzen von Equal Pay nach 9 Monaten und der Einsatzbeschränkung auf 18 Monaten befragt. Unternehmen, die in Branchen mit Branchenzuschlagstarifen einzuordnen sind, wurden nicht in die Umfrage einbezogen.

Veränderungen-page-001 Nur knapp 13 Prozent der befragten Unternehmen, die Zeitarbeit einsetzen, sind bereit, den Zeitarbeitnehmern Equal Pay – die 100% Gleichstellung mit den Stammbeschäftigten – zu zahlen. Als Alternative wollen sie vielmehr die Einsatzzeiten verkürzen oder auch durch Rotationspools die Zahlung der Gleichstellung  vermeiden. Außerdem will man neue „Einstiegslohngruppen“ schaffen, um weiter kostengünstig zu produzieren.

Nach einer Einsatzzeit von 18 Monaten werden, laut Umfrage, nur in wenigen Fällen Übernahmen stattfinden. Es besteht bei den befragten Unternehmen wenig Interesse, die Stammbeschäftigung aufzubauen. Vielmehr sollen mehr befristete Beschäftigungsverhältnisse bei Entleihbetrieben entstehen und Zeitarbeit abgebaut werden.

Einige Unternehmen wollen verstärkt auf Werk- und Dienstverträge „umsteigen“, obwohl auch dort durch die neue Gesetzgebung die Risiken sich vergrößert haben.

Bei den Kundenbetrieben, die in  Branchen mit Branchenzuschlägen tätig sind, ist die Problematik der Gleichstellung geringer, da dort Equal Pay von den Tarifpartnern auf eine einfache Weise definiert wird.

Quelle: http://ow.ly/LVcl30abhL3

13 Feb 2017

Tarifvertrag für regelkonform arbeitende Zeitarbeitsunternehmen

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Neben den Verbandstarifen des iGZ und des BAP und einigen Haustarifen gibt es seit 2011 einen Zeitarbeitstarifvertrag der Tarifgemeinschaft  Qualitätsorientierter Zeitarbeitsunternehmen TQZ. Für die Mitglieder der Tarifgemeinschaft – alle arbeiten nachweislich gesetzes- und tarifkonform – wurde  auf der Basis des iGZ-Tarifvertrag eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Tarifvereinbarung mit der IG-Metall als Tarifpartner umgesetzt.

Ergebnis sind alternative Regelungen im Manteltarifvertrag und  bei den Branchenzuschlägen. Die wesentlichen Unterschiede:

  • Nur 3 Zuschlagsstufen in 12 Monaten bei Branchenzuschlagstarifen.
  • 6 zusätzliche Branchenzuschlagstarife.
  • Bezahlung der Arbeitsunfähigkeit nach dem Ausfallprinzip.
  • Erweiterte Flexibilität bei den Zeitkonten – keine Einschränkungen wie bei den Verbänden.
  • Seit 2014 eigene tarifliche Regelungen zur maximalen Einsatzzeit (maximale Verlängerung bei vorliegenden Sachgründen  auf 48 Monate).
  • Tarifvereinbarungen zur Vergütung von internen und externen Auszubildenden.

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