Archiv: wirtschaftlicher Erfolg

07 Aug 2017

Tarif vor Gesetz – Über den Vorteil von Branchenzuschlagstarifen gegenüber der gesetzlichen Regelungen

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Es ist bekannt,
dass tarifliche Regelungen der Branchen-wirklichkeit eher gerecht werden als allgemeine gesetzliche Regelungen. Deshalb ist der Leitsatz „Tarif vor Gesetz“ grundsätzlich richtig – wenn er auch umgesetzt wird.

Die neuen AÜG-Regeln zur Gleichstellung und maximalen Überlassungszeit wurden im Koalitionsvertrag vom Dezember 2013 definitiv angekündigt und sind 2016 mit Wirkung vom 01.04.2017 umgesetzt worden. Für die Verbände gab es zwei Möglichkeiten, entweder über Lobbyarbeit das Gesetz der Branchenwirklichkeit anzupassen (war erfolglos) oder den obigen Leitsatz in den letzten 3 Jahren umzusetzen, um diese massiven Eingriffe in die Geschäftsabläufe abzumildern.

In Bezug auf die maximale Überlassungszeit hat die Tarifgemeinschaft TQZ im Gegensatz zur VGZ (BAP/iGZ) frühzeitig reagiert und seit Anfang 2015 eine tarifliche Regelung zur maximalen Überlassungszeit in ihrem Tarifvertrag tarifplus+ vereinbart. Bei vorliegenden Sachgründen kann die Überlassungszeit bis zu 48 Monaten verlängert werden. Ab dem 01.04.2017 ist es durch das AÜG der Tarifgemeinschaft VGZ verwehrt, solche tariflichen Vereinbarungen abzuschließen.

Beim Thema Gleichstellung nach 9 Monaten (Equal Treatment beim Arbeitseinkommen) hat der Gesetzgeber eine Öffnungsklausel im neuen AÜG eingebaut, die den Tarifpartnern die Möglichkeit einräumt, den Zeitraum auf 15 Monate zu verlängern und eigenständig zu definieren, was sie unter Gleichstellung verstehen.

Wer den Leitsatz „Tarif vor Gesetz“ als Maxime einer erfolgreichen Tarifpolitik ernst nimmt, der regelt nicht nur die Gleichstellungswerte in den vorhandenen 12 Branchenzuschlagstarifverträgen, sondern verhandelt Zuschlagstarifverträge für weitere Branchen. Damit werden die Anwender von Tarifverträgen entlastet und das Gesetz entschärft.

Die Tarifgemeinschaft TQZ hat auch hier gehandelt und inzwischen 6 weitere Branchenzuschlagstarife mit tariflichen Gleichstellungsregeln abgeschlossen. Bei langfristigen Projekten mit Fachkräften werden im Vergleich zur gesetzlichen Gleichstellung kundenseitig (im Verlauf von 18 Monaten) bis zu 19.000,00 € gespart.

Der Tarifvertrag tarifplus+ besteht seit 2011 und ist eine praxisbezogene Weiterentwicklung des iGZ-Tarifvertrags.

 

12 Apr 2017

Wie durch Tarifverträge Weichen für die Zukunft gestellt werden

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tarifplus+ made for future

zukunftsforum

Die wichtigen Themen der Zukunft in der Personaldienstleistung sind die Begleitung fortschreitender Digitalisierung (Stichwort Industrie 4.0), Beiträge zur Aus- und Weiterbildung zu leisten, Antworten auf den Bewerbermangel zu finden und die Attraktivität seines  Zeitarbeitunternehmen zu verbessern. Hierzu hat der Zeitarbeitstarifvertrag tarifplus+  mit den letzten beiden Abschlüssen (2015 und 2017) die Weichen gestellt.

Die Unterstützung der Digitalisierung bedeutet für die Zeitarbeit, äußerst flexibel und intensiv mit Kundenbetrieben zu kooperieren. Gemeinsame Weiterbildung und flexible längere Einsatzzeiten müssen möglich seit. Nur so können sich strategische Partnerschaften entwickeln.

Mit der im tarifplus+ seit 2015 bestehenden tariflichen Regelung zur maximalen Einsatzzeit (bis 48 Monate) und anderen Flexibilisierungen ist der passende Rahmen für die Zukunft der Digitalisierung schon geschaffen.

Wir sind der Meinung, dass bei der Ausbildung schon angesetzt werden muss. Deshalb haben wir nicht nur eine tarifliche Regelung für die interne Ausbildung geschaffen, sondern auch im Tarifvertrag den Grundstein für Kombiausbildungen (Zeitarbeitsunternehmen / Kundenbetrieb) gelegt.

Durch die attraktive Lohngestaltung und die Ost-West-Gleichstellung liegen die Verdienste höher als bei den vorhandenen Verbandstarifen. Anwender des tarifplus+ sind in Bezug auf regelkonforme Anwendung von Tarifen und Gesetzen neutral auditiert. Das schafft bei Kunden und Bewerbern Vertrauen, dass es sich um seriöse Zeitarbeitsfirmen handelt.

tarifplus+   –  Wir gestalten Zukunft!

12 Aug 2016

In Folge der bislang festgestellten Verstöße steigt der Prüfungsdruck

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In vielen Regionen zeichnet sich Zeitarbeit durch einen starken Preiswettbewerb mit sinkenden Margen aus. Das geht offensichtlich auch zu Lasten der extern Beschäftigten, wie die BA als Aufsichtsbehörde in den letzten 7 Jahren festgestellt hat. Über 13.700 AÜ-Erlaubnisinhaber haben gegen Gesetze und Tarife verstoßen. Die meisten Fehler wurden bei der Durchschnittsberechnung (Urlaub, Krankheit) sowie bei der Bezahlung von Feiertagen und Branchenzuschlägen festgestellt. Diese wurden durch falsche, nicht gesetzeskonforme „Empfehlungen“ oder durch nicht korrekt arbeitende Software verursacht.

In der Zwischenzeit nimmt der Prüfungsdruck der BA als Aufsichtsbehörde zu. Auch die Rentenversicherung hat ihren Fokus auf die von der BA festgestellten Verstöße gerichtet. Dabei wird das von der I.Q.Z entwickelte Tool zur Prüfung der Korrektheit der Durchschnittsberechnung eingesetzt.

Folgen der Falschberechnung sind hohe Nachzahlungen, empfindliche Bußgelder und möglicherweise der Verlust der AÜ-Erlaubnis.

Was ist zu tun?

Das eigene Compliance-Risiko sollte nachhaltig gesenkt werden. Zudem ist es vorteilhaft, Kundenbetrieben glaubhaft zu dokumentieren, dass Gesetze und Tarife korrekt von Ihnen als Dienstleister eingehalten werden.

Hier hilft das nach einem externen Audit verliehene anerkannte Qualitätssiegel faire Zeitarbeit.

Durch den Check der I.Q.Z werden u.a. alle relevanten Prüfkriterien der BA abgedeckt. Die Erfahrungswerte der letzten 8 Jahre belegen, dass ein positives Audit der I.Q.Z Sicherheit für BA-Prüfungen garantiert.

09 Mai 2016

Wege zur sicheren Auswahl von Personaldienstleistern

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Große Veränderungen werfen ihre „Schatten“ voraus. Tarifverträge der Zeitarbeit (Mantel, Entgelt, Mindestlohn Zeitarbeit und Branchenzuschläge) laufen Ende des Jahres 2016 aus. Zusätzlich plant die Bundesregierung noch in diesem Jahr eine finanzielle Gleichstellung der Zeitarbeitnehmer nach 9 Monaten mit dem Stammpersonal des Entleihers. Sollten Branchenzuschlagstarife bestehen oder neu abgeschlossen werden (bisher in 11 Branchen), soll die Gleichstellung nach 15 Monaten erfolgen. Außerdem soll die maximale Einsatzzeit 18 Monaten betragen. Tarifliche Ausnahmen sind momentan nur für die Entleihbetriebe vorgesehen. Die „Schutzfunktion“ einer Überlassungserlaubnis für Schein-Werkverträge soll entfallen und der Einsatz bei Streiks soll verboten werden.

Hintergrund dieser Aktivitäten ist, dass immer wieder  Missbrauch der Zeitarbeit festgestellt wurde. Aktuelle Zahlen der Prüfungsergebnisse der Erlaubnisbehörde (2013 bis 2016) und der 12. AÜG- Bericht der Bundesregierung (2009 bis 2012) zeigen den Hintergrund für die andauernde Missbrauchsdebatte auf (http://ow.ly/4mT367).

2/3 der Zeitarbeitsunternehmen halten Gesetze und Tarife nicht ein

lohnprüfungDie Bundesagentur zählt ca. 21.826 Erlaubnisinhaber im Sinne des AÜGs. In den letzten sieben Jahren wurden über 24.000 Prüfungen durchgeführt. In 13.746 Fällen wurden Verstöße gegen Gesetze und Tarifverträge festgestellt. 2/3 der geprüften Unternehmen haben nicht nach geltendem Recht gearbeitet. Die Aufsichtsbehörde hat allein in den letzten 2 Jahren 1,4 Mio. Euro an Bußgeldern verhängt und über 900 Unternehmen die Erlaubnis entzogen. Die häufigsten Verstöße betrafen die Entgeltfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall sowie an Feiertagen, Nicht-zahlung Branchenzuschlägen und Branchen-Mindestlöhnen und zu niedrige Eingruppierung.

Prüfabteilung der Rentenversicherung prüfen verstärkt die von der BA festgestellten Verstöße

Zustehender Lohn wird den Beschäftigten nicht gezahlt. Auch den  Sozialversicherungen wir ein nicht unerheblicher Teil an Beiträgen vorenthalten (strafrechtlich relevant). Bei den Sozialversicherungen zählt bekanntlich nicht das, was Mitarbeiter/innen gezahlt wurde, sondern worauf ein Beschäftigter Anspruch hat. Inzwischen prüfen nachweislich auch die Sozialversicherungen (Prüfabteilung der Rentenversicherung) und der Zoll verstärkt im Bereich der o.g. Verstöße. Einige Staatsanwaltschaften ermitteln auch wegen des Verdacht auf vorsätzlichen Betrug und Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen. Weiterlesen

07 Mrz 2016

Unbedenklichkeitsbescheinigung dokumentiert korrekte Einhaltung von Tarifen und Gesetzen

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UBWem unternehmerische Verantwortung bescheinigt wird, der führt seinen Betrieb nach der Regel: „Gehe mit anderen Menschen stets so um, wie du in einer ähnlichen Situation selbst behandelt werden willst“. Neben diesem persönlichen Merkmal zählen für einen verantwortlichen Unternehmensleiter natürlich auch das Wertesystem unserer Gesellschaft. Das bedeutet die korrekte Beachtung der gesetzlichen und tariflichen Rahmenbedingungen.

Es geht nicht darum, die Zeitarbeit unter einen Generalverdacht zu stellen, jedoch angesichts der von den Aufsichtsbehörden bei über 8.000 Firmen festgestellten gesetzlichen und tariflichen Verstöße (77,8 % aller geprüften Firmen – siehe 12.AÜG Bericht) gilt es, den Ruf der Branche zu verbessern und durch transparente Dokumentation sein Unternehmen glaubwürdig von dieser großen Gruppe positiv abzuheben.

Auf der anderen Seite benötigen Kunden der Personaldienstleistung Compliance-Sicherheit. Kein Kunde möchte mit Firmen zusammenarbeiten, die einen materiellen oder immateriellen Schaden verursachen könnten.

Das Ergebnis eines umfassenden externen Compliance – Audits, dokumentiert in einer jährlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung, schafft Zeitarbeitskunden die nötige Sicherheit. Daher achten vermehrt Kunden der Zeitarbeit auf die Vorlage einer solchen Bescheinigung.


						
			
14 Okt 2015

Neue Regeln in der Zeitarbeit

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Rheinland Relations interviewt den Branchen- und Tarifexperten Norbert Fuhrmann

Ende Oktober wird Frau Nahles ihren Entwurf für ein Gesetz  gegen Missbrauch von Zeitarbeit und Werkvertrag vorlegen. Was auf die Branche zukommt, klären wir in einem Interview mit dem GF der I.Q.Z, Herrn Norbert Fuhrmann.

R R: Im Herbst soll nun der schon länger erwartete Gesetzesentwurf gegen Missbrauch von Zeitarbeit und Werkvertrag in den Bundestag eingebracht werden. Viele sehen darin eine  Überregulierung in der Zeitarbeit und einen Angriff auf Werkverträge. Wie stehen Sie zu den Vorwürfen?

Fuhrmann: Das wird vorgebracht, um den den Status Quo beizubehalten. Es geht doch teilweise um Präzisierungen von bestehenden Gesetzesformulierungen. Die meiste Regulierung erfolgte über Tarifverträge, welche die Sozialpartner vereinbart haben.

R R: Warum muss denn überhaupt etwas verändert werden?

Fuhrmann: Nehmen wir als Beispiel die Beschränkung der Einsatzzeit. Im Gesetz steht bisher, dass Zeitarbeit vorübergehend ist. Ein solch undefinierter, schwammiger Begriff führt zur unterschiedlicher Auslegung und damit zu einer Rechtsunsicherheit. Das BAG hat entschieden, dass im Rahmen der Mitbestimmung der Betriebsrat einen solchen Einsatz von Zeitarbeit verhindern kann. Andererseits führt ein nicht zulässiger,  dauerhafter Einsatz nicht zu negativen Konsequenzen. Es geht also nicht um Regulierung, sondern um eine Präzisierung eines bestehenden  Gesetzesbegriffs. Ob 18 Monate der richtige Zeitraum ist, bezweifele ich. Da wäre eine Gleichsetzung mit der Zeitspanne von 24 Monaten aus dem Teilzeit und Befristungsgesetz schon rechtskonformer.

Es ist übrigens vorgesehen, dass es eine Öffnungsklausel eingebaut wird, dass tarifgebundene Unternehmen Ausnahmen definieren. Das gibt es schon bei der M+E Industrie und der Zeitarbeits-Tarifgemeinschaft TQZ.

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29 Jun 2015

Zukunft Zeitarbeit: Transparenz kennzeichnet das neue Zeitalter im Geschäftsleben

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Mit wenig überprüfbaren Werbeaussagen kommen Unternehmen in Zukunft nicht mehr weiter. Inzwischen ist Offenheit das Gebot der Stunde. Doch dies ist noch nicht bei allen Unternehmen und Branchen angekommen.

Der Umgang mit Kunden, Bewerbern, Mitarbeitern, die Informationen für die breite Öffentlichkeit – Transparenz ist immer wichtiger geworden. „Wir befinden uns im Zeitalter der Transparenz“, ist Volker Klenk, Managing Partner der Unternehmensberatung Klenk & Hoursch Corporate Communications, überzeugt.

Transparenz im Unternehmen einzuführen ist eine strategische Entscheidung.

In der  Selbstdarstellung eines Unternehmens ist sie ein  nicht unerheblicher Wettbewerbsvorteil, wenn die Werbeaussagen  auch auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden können. Diskrepanzen zwischen Werbeaussagen und tatsächlichem Handeln wirken sich nachhaltig auf die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens aus. Transparenz ist ein wesentlicher Faktor des Employer Branding.

Transparenz schafft Erfolg

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08 Jun 2015

Als attraktiver Arbeitgeber Fachkräfte in der Zukunft gewinnen

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Will man das durchschnittliche Wachstum der vergangenen 20 Jahre in Zukunft halten, benötigt man – bedingt durch die vorhandene Demographie – bis zum Jahr 2020 in Deutschland rund 2,4 Millionen zusätzliche Fachkräfte als Ersatz. Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung Boston Consulting Group in einer Studie.

Technischen Fortschritt, Verbesserung bei der Zuwanderung (inkl. der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen) und Weiterbildung von Geringqualifizierten sind  Ansätze, die zu erwartende Lücke zu schließen.

Herausforderung für Personaldienstleister

Für die Zeitarbeit bedeutet dies eine enorme Herausforderung, da sie bei Fachkräften nicht nur mit Kollegen  der Branche, sondern mit allen anderen Unternehmen im Wettbewerb stehen. Für Bewerber vergrößert sich die Auswahl, sie werden in Zukunft wählerisch sein. Will ein Personaldienstleister im Fachkräftebereich in der Zukunft aktiv sein, muss er ein attraktiver Arbeitgeber sein, um im Wettbewerb der Branche bestehen zu können. Attraktivität darf  nicht nur als plakatives Aushängeschild benutzt, sondern  muss durch Inhalte definiert werden. Auf Verbandszugehörigkeit und tarifliche Bezahlung hinzuweisen reicht hier als Kriterium  nicht.

Arbeitgebermarke ist der Zukunftsschlüssel

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19 Jun 2014

Zukunft Zeitarbeit – Erfolgsfaktor unternehmerische Verantwortung

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Die Branche Zeitarbeit wird in der Öffentlichkeit kritisch betrachtet. Viele Unternehmen aus diesem Bereich versuchen durch verschiedene erlangte Etiketten (z.B. „TOP Dienstleister“, „RAL“ oder ähnliche) die „Problemzonen“ zu überdecken. Das gelingt in der Regel nicht, da diese Auszeichnungen alle nicht das Compliance – Verhalten eines Unternehmens (Einhaltung von gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen) beurteilen, sondern ihre Bewertungskriterien auf Unverfängliches oder auf Prozesse ausrichten.

Unternehmerische Verantwortung (CSR) gegenüber allen beschäftigten Mitarbeitern, Einhaltung von Gesetzen und Tarifverträgen (Compliance) ist bei diesen Auszeichnungen nicht relevant. Solche Kriterien werden dort weder überprüft noch hinterfragt. Doch genau hier ist die „Schwachstelle“ der Branche, an der die öffentliche Kritik ansetzt.

Im letzten AÜG-Bericht der Bundesregierung wird berichtet, dass bei 63% der geprüften 11.067 Firmen Verstöße gegen gesetzliche und tarifliche Bestimmungen festgestellt wurden, die zu Bußgeldverfahren führten. Diese immens hohe Zahl von über über 7.000 Verfahren lässt sich kaum klein reden.

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06 Mrz 2014

Unternehmerische Verantwortung – Zukunftsthema der Personaldienstleistung

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Unternehmerische Verantwortung oder Corporate Social Responsibility (CSR) ist inzwischen das Thema in den verschiedensten Branchen. Die Wiederbelebung  von Werten in der Unternehmensführung hat Gründe:

  • Zukünftiger Fachkräftemangel und der Wettbewerb um die besten Köpfe veranlassen viele Unternehmen – besonders in der Personaldienstleistung – zum Umdenken.
  • Neben exzellenten Produkten und Dienstleistungen ist die Reputation ein wesentlicher Faktor für den  mittel- und längerfristigen Unternehmenserfolg.
  • Bewerber werden nur dann zu Ihren Mitarbeitern, wenn man  ihnen ein schlüssiges Gesamtpaket bieten.
  • Kunden schützen das eigene Image und suchen sich vermehrt Dienstleister, die verantwortliches unternehmerisches Handeln in ihrer Geschäftstätigkeit dokumentieren.
  • Lieferanten sind der Multiplikator des verantwortlichen Handelns.

Spenden, Sponsoring und das Gründen von Stiftungen ist nicht alles. CSR bedeutet viel mehr. CSR steht für sozial verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit ( bei Bewerbern, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten), ergänzt um ökologisch relevante Aspekte. Für das Ansehen in der Öffentlichkeit ist CSR in Zukunft unverzichtbar.

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