Archiv: Unternehmensmarke

14 Jun 2016

I.Q.Z Statusreport 2016 – Umfrage zur Zeitarbeit zeichnet schlechtes Bild der Branche

Keine Kommentare Unternehmensmarke, Untersuchung

Ergebnisse der anonymen Online-Umfrage 2016 – Externe Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen“

Zusammenfassung der Ergebnisse

Mit knapp 1.400 Teilnehmern ist ein durchaus repräsentatives Umfrageergebnis erzielt worden . Die Schwankungsbreite der einzelnen Antworten zeigt die differenzierte Sichtweise der Beschäftigten in der Zeitarbeit. Dabei spiegelt sich selbstverständlich das subjektive Empfinden der Beschäftigten wider. Während eine wenige Beschäftigte ihren Unternehmen ein gutes Zeugnis ausstellen, sind fast 2/3 mit mit ihrem Unternehmen nicht zufrieden.

Bei der Online-Befragung war die Nennung des Arbeitgebers freigestellt. Die Nennung ist bei 42 % der Beschäftigten erfolgt. Es wurden dort insgesamt 212 Arbeitgeber benannt.

In der anonymen Online-Befragung waren – wie 2015 – die geringsten positiven Bewertungen beim Betriebsklima, den Infos zum Arbeitsvertrag und Einsatz sowie zum Thema Fahrzeit zu verzeichnen. Auch im Vergleich zu vorherigen Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen ist keine herausragende Bewertung zu verzeichnen.

Dass nur 25% ihr Unternehmen weiterempfehlen würden, ist ein erschreckendes Ergebnis. Es wird von vielen Unternehmen vergessen, dass im Zeichen des Bewerbermangels die Empfehlungsinstanz der beschäftigten Mitarbeiter ein wichtiger Faktor zur Gewinnung neuer Mitarbeiter ist. Eine Unternehmensmarke (Employer Branding) kann so nicht entstehen. 

Übersicht der positiven Bewertungen 2016/2015 Weiterlesen

09 Mai 2016

Wege zur sicheren Auswahl von Personaldienstleistern

Keine Kommentare Beratung, Rechtsprechung, Unternehmensmarke, wirtschaftlicher Erfolg, Zertifiziert

Große Veränderungen werfen ihre „Schatten“ voraus. Tarifverträge der Zeitarbeit (Mantel, Entgelt, Mindestlohn Zeitarbeit und Branchenzuschläge) laufen Ende des Jahres 2016 aus. Zusätzlich plant die Bundesregierung noch in diesem Jahr eine finanzielle Gleichstellung der Zeitarbeitnehmer nach 9 Monaten mit dem Stammpersonal des Entleihers. Sollten Branchenzuschlagstarife bestehen oder neu abgeschlossen werden (bisher in 11 Branchen), soll die Gleichstellung nach 15 Monaten erfolgen. Außerdem soll die maximale Einsatzzeit 18 Monaten betragen. Tarifliche Ausnahmen sind momentan nur für die Entleihbetriebe vorgesehen. Die „Schutzfunktion“ einer Überlassungserlaubnis für Schein-Werkverträge soll entfallen und der Einsatz bei Streiks soll verboten werden.

Hintergrund dieser Aktivitäten ist, dass immer wieder  Missbrauch der Zeitarbeit festgestellt wurde. Aktuelle Zahlen der Prüfungsergebnisse der Erlaubnisbehörde (2013 bis 2016) und der 12. AÜG- Bericht der Bundesregierung (2009 bis 2012) zeigen den Hintergrund für die andauernde Missbrauchsdebatte auf (http://ow.ly/4mT367).

2/3 der Zeitarbeitsunternehmen halten Gesetze und Tarife nicht ein

lohnprüfungDie Bundesagentur zählt ca. 21.826 Erlaubnisinhaber im Sinne des AÜGs. In den letzten sieben Jahren wurden über 24.000 Prüfungen durchgeführt. In 13.746 Fällen wurden Verstöße gegen Gesetze und Tarifverträge festgestellt. 2/3 der geprüften Unternehmen haben nicht nach geltendem Recht gearbeitet. Die Aufsichtsbehörde hat allein in den letzten 2 Jahren 1,4 Mio. Euro an Bußgeldern verhängt und über 900 Unternehmen die Erlaubnis entzogen. Die häufigsten Verstöße betrafen die Entgeltfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall sowie an Feiertagen, Nicht-zahlung Branchenzuschlägen und Branchen-Mindestlöhnen und zu niedrige Eingruppierung.

Prüfabteilung der Rentenversicherung prüfen verstärkt die von der BA festgestellten Verstöße

Zustehender Lohn wird den Beschäftigten nicht gezahlt. Auch den  Sozialversicherungen wir ein nicht unerheblicher Teil an Beiträgen vorenthalten (strafrechtlich relevant). Bei den Sozialversicherungen zählt bekanntlich nicht das, was Mitarbeiter/innen gezahlt wurde, sondern worauf ein Beschäftigter Anspruch hat. Inzwischen prüfen nachweislich auch die Sozialversicherungen (Prüfabteilung der Rentenversicherung) und der Zoll verstärkt im Bereich der o.g. Verstöße. Einige Staatsanwaltschaften ermitteln auch wegen des Verdacht auf vorsätzlichen Betrug und Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen. Weiterlesen

07 Mrz 2016

Unbedenklichkeitsbescheinigung dokumentiert korrekte Einhaltung von Tarifen und Gesetzen

Keine Kommentare Unternehmensmarke, wirtschaftlicher Erfolg, Zertifiziert

UBWem unternehmerische Verantwortung bescheinigt wird, der führt seinen Betrieb nach der Regel: „Gehe mit anderen Menschen stets so um, wie du in einer ähnlichen Situation selbst behandelt werden willst“. Neben diesem persönlichen Merkmal zählen für einen verantwortlichen Unternehmensleiter natürlich auch das Wertesystem unserer Gesellschaft. Das bedeutet die korrekte Beachtung der gesetzlichen und tariflichen Rahmenbedingungen.

Es geht nicht darum, die Zeitarbeit unter einen Generalverdacht zu stellen, jedoch angesichts der von den Aufsichtsbehörden bei über 8.000 Firmen festgestellten gesetzlichen und tariflichen Verstöße (77,8 % aller geprüften Firmen – siehe 12.AÜG Bericht) gilt es, den Ruf der Branche zu verbessern und durch transparente Dokumentation sein Unternehmen glaubwürdig von dieser großen Gruppe positiv abzuheben.

Auf der anderen Seite benötigen Kunden der Personaldienstleistung Compliance-Sicherheit. Kein Kunde möchte mit Firmen zusammenarbeiten, die einen materiellen oder immateriellen Schaden verursachen könnten.

Das Ergebnis eines umfassenden externen Compliance – Audits, dokumentiert in einer jährlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung, schafft Zeitarbeitskunden die nötige Sicherheit. Daher achten vermehrt Kunden der Zeitarbeit auf die Vorlage einer solchen Bescheinigung.


						
			
16 Feb 2016

Zweite unabhängige Umfrage unter extern Beschäftigten der Zeitarbeit

Keine Kommentare Beratung, Unternehmensmarke, Untersuchung, Verantwortung

IQZ_Siegel-5Sterne-RZAb April 2016 startet das diesjährige Umfrageprojekt

BEST RATED COMPANIES 2016 – Extern Beschäftigte der Zeitarbeit bewerten ihren Arbeitgeber.

In dieser Umfrage geht es darum, den positiven Ruf eines Unternehmens durch eine signifikante Anzahl der extern Beschäftigten (min. 20%) bewerten bzw. bestätigen zu lassen. Positive Werbeaussagen über ein Unternehmen  gibt es viele, die Belastbarkeit einer Unternehmensmarke wird jedoch erst durch Testimonials (neutrale Bewertung) erreicht.

Wer zum Beispiel dem Bewerbermangel nachhaltig begegnen will, sollte vermeiden, ein Arbeitgeberbild in seinen Anzeigen und Aussagen aufzubauen, welches zwar auf den ersten Blick (vermeintlich) sexy ist, aber auf den zweiten Blick einer kritischen Prüfung nicht standhält. Das Bild des Unternehmens muss glaubwürdig sein und sollte transparent dokumentiert werden.

Eine signifikante positive Beurteilung durch die externen Mitarbeiter/innen ist die preiswerteste und erfolgreichste  Empfehlungsinstanz für Bewerber. Sie ist für zukünftige  Mitarbeiter glaubwürdig.

Jeder Personaldienstleister in Deutschland, der überwiegend Zeitarbeit betreibt, kann an diesem Projekt teilnehmen. Dafür ist es notwendig sich bei der I.Q.Z anzumelden. Bei der Anmeldung ist die Anzahl der extern beschäftigten Mitarbeiter/innen anzugeben, da die Auswertung des Projekts in verschieden Betriebsgrößen durchgeführt wird. Die Betriebsgrößen sind:

BG 1: < 50 externe Beschäftigte

BG 2: 51 – 150 externe Beschäftigte

BG 3: 151 – 500 externe Beschäftigte

BG 4: > 501 externe Beschäftigte

Anmeldung mit den relevanten Daten (wichtig die externe Mitarbeiterzahl benennen) an

brc-projekt@iq-z.de

Die für die Auswertung des Projekts wird eine nach Betriebsgrößen gestaffelte Teilnahmegebühr erhoben:

BG 1 = 300,00 €, BG 2 = 400,00 €, BG 3 = 500,00 €, BG 4 = 700,00 €

Auf die jeweilige Teilnahmegebühr ist die gesetzlich gültige MWST zu entrichten.

Die weiteren Informationen zum Projekt können Sie hier herunterladen.

 

21 Dez 2015

Zeitarbeit 4.0 – Bewerbermangel durch authentische Darstellung beheben

Keine Kommentare Beratung, Unternehmensmarke, Zukunft

I.Q.Z – Zukunftsforum Teil 1

Bewerber haben es heute leicht – z.B. in sozialen Netzwerken – über einen Arbeitgeber Bewertungen zu finden. Daher ist ein klares Bekenntnis zur authentischen Darstellung des eigenen Unternehmens ein unbedingtes Muss bei der Entwicklung einer Unternehmensmarke.

Wenn ein Unternehmen nicht glaubwürdig kommunizieren kann, wird es schwierig, mit der Zielgruppe in einen Dialog zu treten. Und der Dialog mit der Zielgruppe ist für den Rekrutierungserfolg entscheidend.

Es nützt wenig, ein Arbeitgeberbild aufzubauen, welches zwar auf den ersten Blick (vermeintlich) „sexy“ ist, aber auf den zweiten Blick einer kritischen Prüfung nicht standhält.

Unabdingbare Voraussetzung ist die korrekte Einhaltung der tariflichen und gesetzlichen Regelungen (Compliance). Der 12. AÜG Bericht der Bundesregierung dokumentiert die Probleme der Branche. Bei 77,8 % der über 11.000 durchgeführten Prüfungen wurden Bußgeld bewehrte Compliance – Verstöße festgestellt.

Besuchen Sie unsere Workshops. Dort befassen wir uns mit der Zukunftsgestaltung von Unternehmen unter veränderten Rahmenbedingungen.

Seminare

13 Nov 2015

Wie Personaldienstleister Seriosität und Fairness glaubhaft dokumentieren können

Keine Kommentare Unternehmensmarke, Verantwortung

Marketingaussagen zur Fairness und Seriosität gibt es in der Zeitarbeit fast bei jedem Unternehmen. Aber sind diese Aussagen glaubhaft, wo doch die  Branche immer noch keinen guten Ruf hat? Wie finde ich dann als Kunde oder Bewerber heraus, ob ein Zeitarbeitsunternehmen tatsächlich seinen eigenen Aussagen gerecht wird, ohne dass „Selbstversuche“ unternommen werden müssen?

Neutrale Testate  nach externen Audits, transparent dargestellt, liefern hier einzig die glaubhaften Belege für die korrekte Einhaltung der Gesetze und Tarife sowie für unternehmerische Verantwortung eines Unternehmens. Für die Branche sind seit langem  allgemein gültige Kriterien für faire Zeitarbeit mit unternehmerischer Verantwortung definiert. Die Stakeholder der Branche haben dieses Regelwerk  in einem Katalog zusammengefasst.

Das „Qualitätssiegel faire Zeitarbeit“ als Auszeichnung für Fairness und Seriosität bietet Kunden und Bewerbern die beste Möglichkeit ein faires Unternehmen zu finden.

Diese Auszeichnung wird jährlich nach intensiver externer Prüfung vergeben. Das Audit zur Erlangung Qualitätssiegel faire Zeitarbeit beruht auf Transparenz!

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15 Okt 2015

Die besten von externen Mitarbeitern bewerteten Unternehmen der Zeitarbeit

Keine Kommentare Unternehmensmarke, Untersuchung

Die erste repräsentative Umfrage bei externen Beschäftigten in der Zeitarbeit.

Die Umfrage „Externe Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen“ wurde von der I.Q.Z Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit GmbH zwischen Juni und September durchgeführt. Die Befragung wurde in zwei Projekte aufgeteilt. Es gab eine freie, firmen-unabhängige Online-Befragung. Die zweite Umfrage (gleicher Fragebogen) war firmenbezogen  und lief unter dem Begriff „BEST RATED COMPANIES“ (BRC). Hier konnten Firmen sich von ihren externen Beschäftigten  bewerten lassen.

Die Auswertung der einzelnen Firmen im BRC-PROJEKT

Um in die Wertung zu kommen mussten mindestens 20% der extern Beschäftigten an der Umfrage teilgenommen haben.  So konnten die Ergebnisse für die Unternehmen auch als repräsentativ bezeichnet werden. Die Wertung fand nach Größenklassen statt.

Die Sieger in den jeweiligen Betriebsgrößenklassen sind:

Betriebsgröße Unternehmen
bis 50 Mitarbeiter/innen APO Personalservice  

An der Hohle 2 – 36100 Petersberg

51 bis 150 Mitarbeiter/innen HSI Personaldienste GmbH und Co.KG  

Theodor-Heuss-Str.23 – 70164 Stuttgart

151 bis 500 Mitarbeiter/innen Marx Automation GmbH 

Kohnental 11 – 52353 Düren

Mehr als 500 Mitarbeiter/innen Job find 4 You Personalmanagement GmbH 

Hofkamp 8 – 48599 Gronau

Die Ergebnisse beider  Umfragen können  per Mail info@iq-z.de angefordert werden.

 

29 Jun 2015

Zukunft Zeitarbeit: Transparenz kennzeichnet das neue Zeitalter im Geschäftsleben

Keine Kommentare Unternehmensmarke, Verantwortung, wirtschaftlicher Erfolg

Mit wenig überprüfbaren Werbeaussagen kommen Unternehmen in Zukunft nicht mehr weiter. Inzwischen ist Offenheit das Gebot der Stunde. Doch dies ist noch nicht bei allen Unternehmen und Branchen angekommen.

Der Umgang mit Kunden, Bewerbern, Mitarbeitern, die Informationen für die breite Öffentlichkeit – Transparenz ist immer wichtiger geworden. „Wir befinden uns im Zeitalter der Transparenz“, ist Volker Klenk, Managing Partner der Unternehmensberatung Klenk & Hoursch Corporate Communications, überzeugt.

Transparenz im Unternehmen einzuführen ist eine strategische Entscheidung.

In der  Selbstdarstellung eines Unternehmens ist sie ein  nicht unerheblicher Wettbewerbsvorteil, wenn die Werbeaussagen  auch auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden können. Diskrepanzen zwischen Werbeaussagen und tatsächlichem Handeln wirken sich nachhaltig auf die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens aus. Transparenz ist ein wesentlicher Faktor des Employer Branding.

Transparenz schafft Erfolg

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08 Jun 2015

Als attraktiver Arbeitgeber Fachkräfte in der Zukunft gewinnen

Keine Kommentare Beratung, Unternehmensmarke, wirtschaftlicher Erfolg

Will man das durchschnittliche Wachstum der vergangenen 20 Jahre in Zukunft halten, benötigt man – bedingt durch die vorhandene Demographie – bis zum Jahr 2020 in Deutschland rund 2,4 Millionen zusätzliche Fachkräfte als Ersatz. Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung Boston Consulting Group in einer Studie.

Technischen Fortschritt, Verbesserung bei der Zuwanderung (inkl. der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen) und Weiterbildung von Geringqualifizierten sind  Ansätze, die zu erwartende Lücke zu schließen.

Herausforderung für Personaldienstleister

Für die Zeitarbeit bedeutet dies eine enorme Herausforderung, da sie bei Fachkräften nicht nur mit Kollegen  der Branche, sondern mit allen anderen Unternehmen im Wettbewerb stehen. Für Bewerber vergrößert sich die Auswahl, sie werden in Zukunft wählerisch sein. Will ein Personaldienstleister im Fachkräftebereich in der Zukunft aktiv sein, muss er ein attraktiver Arbeitgeber sein, um im Wettbewerb der Branche bestehen zu können. Attraktivität darf  nicht nur als plakatives Aushängeschild benutzt, sondern  muss durch Inhalte definiert werden. Auf Verbandszugehörigkeit und tarifliche Bezahlung hinzuweisen reicht hier als Kriterium  nicht.

Arbeitgebermarke ist der Zukunftsschlüssel

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15 Apr 2015

Wettbewerbsvorteile durch unternehmerische Verantwortung

Keine Kommentare Unternehmensmarke, Verantwortung

Transparente unternehmerische Verantwortung zu dokumentieren, verschafft Ihnen bei der Bewerber- und Kundengewinnung deutliche Wettbewerbsvorteile. Besonders in Bezug auf den Fachkräftemangel und der bei Kunden immer wichtiger werdenden Beachtung von Compliance und Corporate Social Responsibility (CSR) – Grundsätzen.

Die Einhaltung der gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen ist eine unternehmerische Pflicht eines jeden Geschäftsführers. Er kann nach § 43 GmbhG für Verstöße verantwortlich gemacht werden. CSR steht für sozial verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit (Bewerber, Mitarbeiter , Lieferanten und Kunden) ergänzt um ökologisch relevante Aspekte. CSR aber auch für den verantwortlichen, konstruktiven und lösungsorientierten Dialog mit den relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen (z.B. Sozialpartner, Politik, Öffentlichkeit).

Nur eine transparente, verantwortungsvolle, authentische und nachhaltige Unternehmensführung schafft Vertrauen. Agieren muss kohärent sein – ohne Doppelzüngigkeit. Nichts untergräbt die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und das Vertrauen seiner Mitarbeiter mehr als großes CSR-Engagement nach Außen gepaart mit schlechten Arbeitsbedingungen und Non-Compliance im Innenbereich.

Der 12. AÜ- Bericht der Bundesregierung macht die Compliance-Probleme der Branche deutlich. 77,8 %, d.h. 8.610 Firmen, die im Zeitraum 2009 bis 2012 von der Aufsichtsbehörde geprüft wurden, haben gegen Gesetze und Tarife verstoßen. Für Kunden, Bewerber und Öffentlichkeit ist ohne Differenzierung schwer nachzuvollziehen, welche Unternehmen seriös arbeiten und Compliance Regeln einhalten.

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