06 Mai 2011

Werkverträge zur Umgehung von Mindestlohnbedingungen

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Sindelfingen | Fachleute vermuten, dass durch die Festlegung von Lohnuntergrenzen in der Zeitarbeit verstärkt Scheinwerkverträge – auch von osteuropäischen Unternehmen – als Instrument des Lohndumpings eingesetzt werden könnten. Die Lohndifferenz von osteuropäischen EU-Staaten zu den deutschen Standards bietet für einige Unternehmen eine scheinbar verlockende Möglichkeit Arbeitskräfte günstig anzubieten oder einzukaufen.

Die beteiligten Anbieter bewegen sich dabei häufig auf dünnem Eis, da sie ihr Hautaugenmerk auf die schriftliche Vertragsausgestaltung legen. Dabei ist für die Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung ein juristisch ausgeklügelter Vertrag nicht wirklich entscheidend. Die tatsächlichen Arbeitsabläufe vor Ort sind maßgebend, ob der Werkvertrag gültig ist oder andernfalls Arbeitnehmerüberlassung betrieben wird.

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05 Mai 2011

Ausländische Zeitarbeitsfirmen an das ÄUG gebunden?

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Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Zeitarbeit durch EU-Dienstleistungsrichtlinie eingeschränkt

Sindelfingen | Zum 1. Mai trat in Deutschland die so genannte Arbeitnehmerfreizügigkeit für acht weitere Beitrittsstaaten (EU-8) in Kraft. Gemäß EU-Dienstleistungsrichtlinie können Werk- und Dienstverträge ab sofort auch mit osteuropäischen Staaten, wie beispielsweise Polen, grenzüberschreitend realisiert werden. Branchenkenner vermuteten, dass die Marktöffnung insbesondere für die Zeitarbeitsbranche erhebliche Auswirkungen nach sich ziehen würde. Ob dem tatsächlich so ist, scheint nach genauerer Betrachtung der EU-Dienstleistungsrichtlinie zumindest fraglich, denn darin heißt es:

Diese Richtlinie findet auf folgende Tätigkeiten keine Anwendung: (…) Dienstleistungen von Leiharbeitsagenturen“.Richtlinie 2006/123/EG | Weiterlesen

29 Nov 2010

Zeitarbeit: Report München zur Arbeitnehmerfreizügigkeit

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München/Sindelfingen, 29. November 2010 | Das ARD-Nachrichtenmagazin Report München informiert in seiner aktuellen Sendung über die möglichen Folgen der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes zum 1. Mai 2011 – im Fokus des Beitrags steht unter anderem das Zusammenspiel deutscher und polnischer Zeitarbeitsunternehmen.

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